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18.12.15Kommentieren

Search Engine Optimization

Suchmaschinenoptimierung von Stellenanzeigen

Wer heute Stellenanzeigen im Internet auf Jobportalen wie StepStone, Monster oder Jobware schaltet, kommt um das Thema Search Engine Optimization (SEO) nicht mehr herum. Lena Falkenmeyer, Senior Mediaberaterin von Stellenpakete.de erklärt, worauf es ankommt, um auf Google ein besseres Ranking zu erzielen. 

Geht es um das Thema Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization, ist damit das Ziel gemeint, mit einer Internetseite durch verschiedene Anpassungen eine gute Position in der Ergebnisliste  von Google zu bekommen. Was hat das mit Stellenanzeigen zu tun? Die suchen Bewerber doch gemeinhin auf den einschlägigen Jobbörsen, sollte man meinen.

Das ist richtig und gleichzeitig falsch. Tatsächlich haben Kandidaten heutzutage die Wahl. In den Breiten des Internets bieten über 1500 Jobportale ihre Dienste an. Das Angebot reicht von ganz generalistischen Anbietern wie StepStone über lokale Jobbörsen wie meinestadt.de bis hin zu weniger bekannten Fachportalen für ein handverlesenes Publikum.

Ja, und warum dann der Wirbel um Google?

Weil die meisten Bewerber ihre Suche dennoch ganz profan bei Google beginnen.  Sie geben einen Suchbegriff ein – meist den Jobtitle – und harren der Dinge, die da kommen. Umso wichtiger ist es für Arbeitgeber, die Gesetze der Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO) zu kennen und diese bei der Erstellung einer Stellenanzeige zu beachten.

Das ist der Tat ein guter Grund, warum Unternehmen Thema Suchmaschinen Optimierung nicht unterschätzen sollten! Was sagen die Statistiken dazu?

Ja, in punkto Jobsuche via Google kann ich auch mit Zahlen aufwarten. Tatsächlich ist es so, dass sich Google zu einem der größten Einfallstore für die Rekrutierung entwickelt hat: 75 Prozent der Stellensuchenden beginnen ihre Recherche nach einer neuen Beschäftigung genau hier.

Was ist also zu beachten? Wie lässt sich die Reichweite einer geschalteten Stellenanzeige erhöhen?

Wer ein Jobinserat für Suchmaschinen besser lesbar machen will, für den gelten im Prinzip die gleichen Parameter wie für Webseiten -  die bestehen ja schließlich genauso wie eine Stellenanzeige auch aus nichts anderem als HTML-Code.

Und den gilt es ordentlich zu tunen?

Naja, von tunen würde ich in diesem Zusammenhang nicht unbedingt sprechen. Aber über das Drehen der einen oder anderen Stellschraube erhält Google zusätzliche Informationen, die dessen Such-Algorithmus im übertragenen Sinne dabei helfen, die Anzeige besser zu verstehen. In erster Linie kommt es  hierbei auf den Inhalt der Stellenanzeige an.

Und wie ließt ein Computer den aus?

Google unterscheidet zwischen hochwertigem Content und schlechtem Content. Ist ein Text ordentlich gegliedert, mit einem gefetteten Vorspann, Bulletpoints, Zwischenüberschriften, Informationskästen, Bildern, Videos etc, dann weist das darauf hin, dass dieser Text aller Wahrscheinlichkeit nach von einem Menschen verfasst wurde, mit dem Ziel, Mehrwerte und Informationen zu liefern. Und dass er eben nicht computergeneriert ist.

Das war schon alles?

Nein, ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht. Natürlich gilt bei der On-Page-Optimierung noch weiteres zu beachten. Das geht schon bei der URL los. So sollte jede Stellenanzeige über einen individuellen Link erreichbar sein, der ein wichtiges Schlagwort enthält – zum Beispiel den Jobtitel. Eine URL wie stellenpakete.de + eine Zahlenreihe oder Buchstabensalat gehen also gar nicht! Besser wäre dagegen www.domain.de/titel-der-stellenanzeigen

Was ist außerdem zu beachten?

Ein weiteres wichtiges Kapitel beim Thema SEO oder Suchmaschinenoptimierung ist  die Verschlagwortung der Stellenanzeige. In jedem gängigen Content Management System können Keywords und Metatags über Eingabemasken festgelegt werden. Hierbei handelt es sich um Schlüsselbegriffe und Erklärungen, die Google, Yahoo und Co. vor dem Auslesen des eigentlichen Inhalts “sagen”, was auf der Seite zu erwarten ist.

Was genau muss hier festgelegt werden?

Sinnvoll ist es, eine Seite auf ein Haupt-Keyword hin zu optimieren. Das sollte dann im Titel des Artikels möglichst weit vorn erscheinen. Übrigens sollte der gesamte Titel nicht länger als 60 Zeichen beinhalten. Selbiges gilt für den HTML Title, das ist der Titel der auf dem Header des Browsers zu lesen ist.

Und weiter?

Darüber hinaus sollte das Keyword in der Description auftauchen. Diese kurze Beschreibung von maximal 160 Zeichen taucht als  Mini-Abstract auf der Suchliste von Google unterhalb des Links aus. Rund um das Haupt-Keyword sollten verwandte Schlüsselbegriffe definiert werden. Auch Synonyme. Hierfür gibt es ein spezielles Eingabefeld, in das rund sieben Stichwörter eingetragen werden. Bitte jeweils durch ein Komma trennen.

Autor: Lena Falkenmeyer

Lena Falkenmeyer

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