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06.07.09Kommentieren

Querulanten &amp; Co.

So haben Sie auch schwierige Mitarbeiter im Griff

Es gibt viele Mitarbeiter, mit denen die Zusammenarbeit prima und reibungslos klappt. Allerdings gibt es immer wieder den ein oder anderen Querulanten, der das gesamte Team so richtig „runterziehen“ kann!

Der schwierigste Mitarbeiter ist der, der sich selbst für den besseren Chef hält

Erkennen Sie die wahren Gründe für schwieriges Mitarbeiterverhalten: 

1. Der Besserwisser

Dieser Typ Mensch verfügt meist tatsächlich über einiges Fachwissen. Allerdings macht er sich durch seine Art, seinen Wissensvorsprung zu vermitteln, regelmäßig bei Kollegen und Ihnen als Führungskraft unbeliebt … Achtung: Im Extremfall ist er der Meinung, dass er aufgrund seiner Kompetenzen eigentlich auf Ihrem Stuhl sitzen sollte.

So nicht: Fachdiskussionen mit Besserwissern sind hoffnungslos! Dieser unbeugsame Kollege wird so lange diskutieren, bis er das Gefühl hat, „gewonnen“ zu haben.

Das können Sie tun:

  • ihn in bestimmten Situationen ganz bewusst um Rat fragen und ihm so die Plattform bieten, nach der er sich sehnt
  • ihm dann explizit für seine fachlichen Ausführungen danken
  • im Gegenzug die Kompetenzen der anderen Teammitglieder erbitten und entsprechend loben

2. Der Jammerlappen

Hier haben Sie es mit dem klassischen Opfer zu tun.

So nicht: Egal, was Sie ihm an Lösungsmöglichkeiten für seine Probleme in Aussicht stellen: Er wird auf seiner negativen Lebenseinstellung beharren.

Das können Sie tun:

  • Geben Sie ihm nur kurz Zeit
  • Demonstrieren Sie ihm deutlich, wie Sie selbst mit Problemen umgehen und dass es einen anderen, effektiveren Weg gibt als den des Selbstmitleids, den der Jammerlappen meist bevorzugt.


C. Der Intrigant

Bei diesem schwierigen Mitarbeiter müssen Sie ganz besonders aufpassen, denn: Bekommt er nicht die entsprechende Aufmerksamkeit, wird er alles in Bewegung setzen, um sich diese auf negative Weise einzufordern! Diese Menschen benutzen dazu besonders gerne die „Gerüchteküche“.

So nicht: Es könnte gefährlich für Ihr Team – ja sogar für Ihre Karriere – werden, ihn in Ruhe Gerüchte verbreiten zu lassen nach dem Motto „Das läuft sich sowieso tot“.

Das können Sie tun:

  • Versuchen Sie herauszubekommen, warum 
  • Kommt Ihnen ein Gerücht zu Ohren, dann sprechen Sie es offen vor dem Intriganten aus. 
  • Machen Sie ihm klar, dass Sie Beweise für das Gerücht verlangen. Handelt es sich um eine reine Mobbingattacke, dann zeigen Sie ihm ganz deutlich die Konsequenzen seines Verhaltens auf!

Weitere Infos finden Sie hier

Dr. Patrick Hamilton, GWI

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