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Welche gesetzlichen Regelungen gilt es bei der gewerbsmäßigen Arbeitsüberlassung (Zeitarbeit) zu beachten?

Die gewerbsmäßige Arbeitsüberlassung ist an gesetzliche Vorgaben gebunden um einem Missbrauch vorzubeugen. Die Vorgaben finden sich im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Bei Nichteinhaltung dieser Vorgaben ist mit Sanktionen und Strafen zu rechnen.

Im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sind neben den gewerberechtlichen Vorgaben auch zivilrechtliche, straf- und ordnungswidrigkeitenrechtliche Bestimmungen enthalten. Im Vordergrund des AÜG steht der arbeits- und sozialrechtliche Schutz des Leiharbeitnehmers.

Mittlerweile müssen Zeitarbeitsfirmen ihren Mitarbeitern entweder den gleichen Lohn wie dem Stammpersonal der Entleihfirma zahlen oder einen Tarifvertrag abschließen. Fast alle Zeitarbeitsfirmen haben sich für den Tarifvertrag entschieden, die Gehälter der Zeitarbeiter sind dabei in der Regel niedriger als die des Stammpersonals des Entleihunternehmens.

Zeitarbeitsverträge können seit Anfang des Jahres 2004 auch unbefristet geschlossen werden. Vorher war eine maximale Obergrenze von 24 Monaten vorgegeben. Dieser Zeitrahmen wurde aber selten ausgeschöpft, da der Betriebsrat dann meist auf Festanstellung plädiert.

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