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Kündigung und Probezeit

Kündigung

Grundsätzlich gilt, dass Angestellte mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende des Monats ihren Arbeitsvertrag kündigen können.

Der Arbeitgeber hingegen darf sich nicht so einfach von seinen Mitarbeitern trennen. Er hat bei der Kündigung auf dessen Betriebszugehörigkeit zu achten. Die maximale Kündigungsfrist beträgt dabei nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit sieben Monate.


Demgegenüber beinhalten Einzel- oder Tarifverträge oftmals Regelungen, die von den gesetzlichen Vorgaben abweichen.

Kündigungen außerhalb der Kündigungsfrist sind nur zulässig, wenn es einen Grund dafür gibt. Der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit, rechtlich gegen die Kündigung vorzugehen, falls diese ungerechtfertigt ist.

Probezeit

Die Probezeit kann einen bis maximal sechs Monate dauern. Die Dauer der Probezeit richtet sich danach, wie anspruchsvoll die Tätigkeit ist. In der Probezeit kann dem Arbeitnehmer innerhalb zwei Woche gekündigt werden oder er kann selbst kündigen. Danach erhöht sich die Kündigungsfrist auf einen Monat.

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