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Unternehmensinterne Kommunikation

Unternehmensinterne Kommunikation

Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass sich Corporate Communications nur auf die Öffentlichkeit bezieht. Doch auch die unternehmensinterne Kommunikation spielt eine Rolle.


Mit der Bezeichnung der personalen unternehmensinternen Kommunikation ist die direkte oder indirekte Kommunikation zwischen den Mitgliedern des Unternehmens gemeint.

Hier stehen vor allem die Organisationsstrukturen im Vordergrund: Wird die Kommunikation dezentralisiert, ergeben sich verschiedene Vorteile. Wenn die Mitarbeiter nun verstärkt die Möglichkeit haben, bei auftretenden Problemen direkt aktiv zu werden und sich an die Mitarbeitern ihrer Wahl (aus unterschiedlichen Hierarchiestufen) zu wenden, so wird das Betriebsklima durch die persönlichen Kontakte positiv beeinflusst. Außerdem verkürzen dezentralisierte Strukturen die Kommunikationswege ganz entscheidend.

Ein einheitlicher, unternehmensspezifischer Sprachgebrauch trägt nicht nur zur Identifikation externer Adressaten mit dem Unternehmen bei. Auch die Qualität der internen Kommunikation wird so erhöht. Informationen werden verständlicher vermittelt, wenn es bestimmte Kommunikationsregeln gibt. Als Beispiel seien spezielle Formulierungen zur Benennung bestimmter Geschäftsvorfälle genannt. Insgesamt trägt ein unternehmenstypischer Sprachgebrauch zu einer verbesserten Verständigung innerhalb der Firma bei.

Die mediale unternehmensinterne Kommunikation findet über Schwarze Bretter, Werkszeitschriften oder Broschüren statt. Diese Nachrichtenträger sollten die gesamte Belegschaft erreichen können. Wichtig ist insbesondere der Geschäftsbericht, aus dem die Mitarbeiter wesentliche unternehmensbezogene Informationen erhalten. Eine ausführliche Berichterstattung seitens der Unternehmensführung schafft Vertrauen bei den Mitarbeitern und bildet somit die Voraussetzung zur Identifikation mit dem Unternehmen.

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