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17.02.10Kommentieren

Designer-Suche

Wie komme ich als Gründer zu einem guten Logo?

Unüberschaubar ist das Angebot an Dienstleistern durch das Internet eigentlich in so gut wie jeder Branche. Bei der Suche nach einem Designer für das eigene Logo oder der CI steht man bei der Auswahl aber noch vor einem größeren Problem.

Ein Beitrag von Michael Kubens

Grafiker verkaufen keine fertigen Produkte wie Online-Händler, bei denen zwischen verschiedenen Anbietern immerhin durch Preisvergleich und Studieren von Kundenrezensionen selektiert werden kann. Manchmal hat man zu Anfang noch nicht einmal eine geringe Vorstellung davon, wie das eigene Logo aussehen soll.

Im Folgenden stellen wir vor, was ein gutes Logo mit Wiedererkennungswert auszeichnet und wie man ohne mühsames und womöglich fruchtloses Surfen von Designer-Page zu Page den "Richtigen" findet.

In ihrem Artikel "Bekannter sein als der Marktführer" hat Anne Beer schon ausführlich dargelegt, wieso man als Unternehmen ein gutes Logo braucht und worauf es dabei ankommt.

Wir fassen noch einmal das Wichtigste zusammen und ergänzen ein paar Angaben aus dem Hilfe-Bereich unserer Seite designenlassen.de:

1. Ein Logo sollte eindeutig und einprägsam sein

Ein gutes Logo besticht durch einfache, klare Formen. Zu differenzierte, verspielte Farbgebung, sowie zahlreiche Verläufe laufen der Einprägsamkeit zuwider.

2. Gutes Logodesign ist zeitlos – es "altert" nicht,  es gewinnt Wiedererkennungswert

Ein gutes Logo begleitet seinen Träger meist ein ganzes Leben lang. Auch wenn ein Logo mit der Zeit gehen muss, bleibt das Grundgerüst bei Modifizierung bestehen. Die lange Lebensdauer eines Logodesigns trägt zudem erheblich zum so wichtigen Wiedererkennungswert bei.

3. Das Logo sollte beliebig vergrößerbar sein ohne zu verpixeln

Das ist gewährleistet, wenn Ihr Logo in einem Vektorgrafik-Dateiformat (z.B. EPS) vorliegt.

4. Gutes Logodesign ist reproduzierbar

Idealerweise sieht ein Logo nicht nur auf der eigenen Firmen-Website oder in einer PowerPoint-Präsentation schick aus, sondern auch auf Visitenkarten, Briefpapier, Unternehmensbroschüren, dem Firmenfahrzeug und Werbeartikeln.

Zwei mit uns befreundete Designer ließen zu Weihnachten Plätzchen in der Form Ihres Logos backen. Ob sie die Plätzchen schon im Hinterkopf hatten, als sie sich Ihr Logo ausdachten ist fraglich - jedoch wird die möglichst vielseitige Verwendbarkeit des Logos bei den Überlegungen schon eine Rolle gespielt haben!

5. Ein gutes Logo funktioniert gleichermaßen auf dunklem und auf hellem Hintergrund nach entsprechender Anpassung der Farben, also der Erstellung eines Negativs des Logos auf dunklen Hintergründen. Dann lassen sich z.B. auch Stempel oder Faxvorlagen mit dem Logo erstellen. Um Druckkosten zu sparen, sollte Ihr Logodesign zudem in Standardfarben, wie HKS, angelegt sein und keinesfalls in teuren Sonderfarben.

Profi beauftragen statt selber zeichnen

Um ein Logo zu erhalten, das alle eben genannten Bedingungen erfüllt, arbeitet man am besten mit Grafik-Profis zusammen. Nicht allein deren größere Kenntnis in der Materie ist von Vorteil: Als Außenstehender hat ein beauftragter Graphiker naturgemäß Abstand zum Unternehmen und tut sich unter Umständen leichter, das Alleinstellungsmerkmal, das Charakteristische des Unternehmens zu erkennen.

Als Analogie: der Versuch, sich einen Anzug selbst maßzuschneidern, wird einen vor große Probleme stellen (es ist schwierig, sich selber die Maße abzunehmen).

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Dass Sie jetzt nicht anfangen, sich ein unprofessionelles Logo Marke Eigenbau zu gestalten, sollte klar sein. Aber wie finden Sie den richtigen Designer?

  • Fragen Sie in Ihrem Umfeld ob jemand einen guten Designer empfehlen kann. Die Qualitäts- und Preisunterschiede sind enorm und oft kann man das als Laie anhand von Referenzen nur schwer einschätzen.
  • Auf Designer-Verzeichnissen wie dasauage.de kann man Designer und Agenturen ausfindig machen und sich anhand der Referenzen ein Bild vom Stil machen. Wenn Ihr Interesse geweckt wurde, dann können Sie direkt Kontakt aufnehmen und zusammen mit dem Dienstleister Leistungsumfang und Honorar aushandeln.
  • Besonders preiswert kann man Designleistungen online ausschreiben. Auf dem größten deutschsprachigen Marktplatz designenlassen.de sind derzeit 4.100 Grafiker aktiv. Der Ablauf eines Designprojekts ist denkbar einfach: Der Auftraggeber legt im Vorfeld Honorar und Laufzeit fest. Aus den eingehenden Entwürfen aus der Designer-Community wählt man nach Projektabschluss denjenigen aus, den man ankaufen möchte.

Autor: Michael Kubens

Michael Kubens

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