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28.10.10Kommentieren

Facebook, Twitter und Co.

Wie bekomme ich Empfehlungen über das Internet?

Zwei Drittel der großen US-Online-Shops nutzen schon die Weiterempfehlfunktionen ins Social Web. "Social Sharing" heißt der große Trend. Empfehlungen werden massenhaft weitergereicht oder "retweetet". Nahezu neunzig Prozent der Internetnutzer finden die Bewertungen anderer wichtig und nutzen sie als Informationsquelle. Google, Qype und Foursqare erlauben es schon heute, jeden beliebigen Ort weiterzuempfehlen.

Ein Beitrag von Dr. Torsten Schwarz

Webseiten in Facebook empfehlen

Der einfachste Weg zu mehr Empfehlungen ist der "Gefällt mir"-Knopf von Facebook. Auf jeder beliebigen Webseite können Sie ihn mit wenigen Mausklicks einrichten. Dazu müssen Sie nicht selbst in Facebook aktiv sein. Den Knopf bauen Sie auf Ihrer eigenen Homepage ein. Wer draufklickt, empfiehlt Ihre Webseite dann seinen Freunden. Wenn Sie etwas Interessantes darauf haben, verbreitet sich der Tipp wie ein Lauffeuer. Hier steht, wie es geht!

Eigene Webseiten in Twitter empfehlen lassen

Nachdem der "Gefällt mir"-Knopf von Facebook so erfolgreich war, hat auch Twitter nachgezogen. Hier wurde ein noch einfacherer Weg gegangen, bei dem nicht einmal mehr die URL der zu empfehlenden Seite eingetragen werden muss. Auf twitter.com/goodies/tweetbutton ist ein Codeschnipsel angegeben, der automatisch in den Quelltext jeder Webseite eingebaut werden kann.

SWYN: Per E-Mail zum Weiterempfehlen auffordern

Der schnellste Weg zu vielen Empfehlungen ist Ihr E-Mail-Verteiler. Sie können jede beliebige Webseite mit einem Mausklick aus einer E-Mail heraus bequem empfehlen lassen. Das lässt sich für Facebook, Twitter, Xing, VZ und andere Netzwerke realisieren. Das Ergebnis ist enorm: Wir selbst haben über unseren recht mächtigen Newsletterverteiler hinaus eine Reichweitenerhöhung von zwanzig Prozent gemessen. Der Grund für die Beliebtheit und den Erfolg der elektronischen Empfehlungen ist deren Einfachheit. Ein Mausklick genügt, um alle Bekannten zu informieren. Vorausgesetzt, es gibt auch etwas, was empfehlenswert ist. Wie es technisch funktioniert, verrät René Kulka im Buch "Leitfaden WOM-Marketing".

Bewertungsportale sind am Kommen

Facebook, Twitter und die VZ-Netzwerke sind reichweitenstarke Plattformen, auf denen Freunde sich gegenseitig darüber informieren, was ihnen gefällt. Es sind jedoch derzeit noch keine Bewertungsportale. Websites wie Qype, Yelp oder GoogleMaps dagegen sammeln systematisch Bewertungen und Kommentare zu Geschäften. Wenn ich in einer fremden Stadt unterwegs bin, gehe ich in kein Restaurant, ohne mir vorher auf diesen Portalen die Bewertungen kurz anzusehen. Immer mehr Restaurants haben an der Tür einen Qype-Aufkleber oder verteilen Postkarten, auf denen zum Bewerten aufgefordert wird.

Code abfotografieren und Produkt bewerten

Im Moment ist das Empfehlen noch umständlich. In Zukunft kann das durch QR-Codes vereinfacht werden. Bereits 2007 führte die Zeitung "Welt kompakt" QR-Codes ein, um Hintergrundinformationen zu Artikeln bequem verfügbar zu machen. Wer den Code fotografiert, landet auf einer Seite mit ausführlichen Details. Henkel versieht Produkte mit QR-Codes, über die sich Wasser- und Energiespartipps abrufen lassen. Auch in der Außenwerbung werden zunehmend QR-Codes eingesetzt.

In der Praxis sieht das so aus, dass Sie auf Ihrem Smartphone einen QR-Reader installieren. Einfach den Namen Ihres Handys und "QR-Code" oder "QR-Decoder" eingeben. Ebenso wird es aber in der Zukunft QR-Reader geben, die direkt von den Bewertungsportalen bereitgestellt werden. Yiid plant demnächst einen solchen Reader für das iPhone bereitzustellen. Damit wird es möglich, mit wenigen Mausklicks jegliche Produkte bequem zu bewerten.

Autor: Dr. Torsten Schwarz

Publizist, Trainer und freier Berater
Website des Autors
Dr. Torsten Schwarz

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