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30.06.08Kommentieren

Wie Sie im Kontakt mit den Medien den richtigen Ton treffen

Über den richtigen Umgang mit der Presse

Für jedes Unternehmen, ob groß oder klein, ist es eine besondere Auszeichnung in den Medien über sich, seine Produkte und Dienstleistungen zu lesen - denn: über redaktionelle Beiträge wird eine Öffentlichkeit erreicht, die allein durch Reklame nur selten angesprochen wird. Mehr als die gängigen Werbebotschaften vermitteln Beiträge in der unabhängigen Presse Glaubwürdigkeit und verleihen Ihrem Untenehmen eine besondere Bedeutung.

Ein Beitrag von Jacqueline Althaller

Der Weg zu einer erfolgreichen Veröffentlichung ist oft steinig und leider selten mit dem Versand nur einer Pressemitteilung erzielt. Meist ist ein kontinuierlicher Dialog mit den Medienvertretern nötig, um diese von Ihrem Unternehmen und Ihrem Portfolio zu überzeugen. Ist ein erstes Interesse an Firma und Produkten geweckt, ist es der persönliche Kontakt, der über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Pressearbeit entscheidet. So unglaublich dies klingen mag - auch in der der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gilt: PR is People's Business!

Journalisten sind auch nur Menschen

Im Umgang mit Journalisten gibt es allerhand Möglichkeiten Fehler zu machen. Schnell ist der erste gute Eindruck, den Ihr Unternehmen gemacht hat, durch eine unbedachte Äußerung oder einen kurzfristig stornierten Interviewtermin gefährdet. Jeder, der in oder mit den Medien arbeitet, weiß, dass Wirkung und Erfolg der Pressearbeit in hohem Maße von persönlichen Beziehungen und Sympathien beeinflusst und geprägt werden.

Der kontinuierliche Dialog mit den Medien ist das A und O der Pressearbeit. Ohne den persönlichen und individuellen Austausch mit den Vertretern aller wichtigen Öffentlichkeiten ist Pressearbeit eine Einbahnstraße und ist damit nur selten erfolgreich. Schließlich stimmt es, dass der "richtige" Umgang mit den Medienvertretern Beziehungen aufbaut. Beziehungen, die helfen, Botschaften zu transportieren. Und zwar eindeutig und klar. Im Sinne Ihre Unternehmens. Nur wer die Spielregeln für den richtigen Umgang mit Journalisten kennt, kann eine langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihnen aufbauen.

Die halbe Miete: Der "richtige" Ton

Es gibt eine Reihe handwerklicher Regeln für unterschiedliche Situationen, die Im Dialog mit der Presse beachtet werden sollten. Diese Regeln – geschriebene und ungeschriebene – machen es in der Praxis einfacher, mit dem "übermächtigen" Gesprächspartner Journalist umzugehen.

Schon bei der häufigsten und meist ersten Form der Kontaktaufnahme, der Pressemitteilung, gibt es viele Möglichkeiten, einen unangenehmen, falschen Ton zu treffen; und das ohne überhaupt persönlich mit dem Redakteur gesprochen zu haben. Wer schon hier die wichtigste aller Kontaktformen "Sprich nur mit der Presse, wenn Du etwas zu sagen hast" verletzt und beispielsweise über eine dreiprozentige Umsatzsteigerung berichtet, hat den Kontakt selbst beendet, bevor er in einem persönlichen Gespräch überhaupt erst starten konnte.

Das Gleiche gilt für den direkten Kontakt mit den Medien. Über welchen Weg Sie den Dialog führen, liegt ganz bei Ihnen. Der telefonische Redaktionskontakt, die Pressekonferenz oder auch das one-to-one-Gespräch sind allesamt gute Möglichkeiten über wirkliche Neuigkeiten zu informieren. Nicht zuletzt geben Sie Ihrem Unternehmen damit ein sympathisches und unverwechselbares Gesicht - nämlich Ihres!

Autor: Jacqueline Althaller

Gründerin und Geschäftsführerin
Website des Autors
Jacqueline Althaller

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