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19.01.16Leser-Kommentar

Neukundengewinnung durch Marketing

Neukundengewinnung durch E-Mail- und Online-Marketing

Der Kunde von heute ist bedeutend einfacher zu erreichen, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Das Internet mit seinen zahlreichen Kanälen ermöglicht sowohl jungen als auch gestandenen Unternehmen eine schnelle und zielgerichtete Ansprache potenzieller Kunden. Hierfür stehen Interessierten zahlreiche Kanäle zur Verfügung.

Während der Fokus dieser Tage häufig auf den sozialen Medien liegt, sollte auch das E-Mail-Marketing dennoch nicht in Vergessenheit geraten. Es ist und bleibt ein effektiver Weg, Kunden dauerhaft zu binden und neuen Kunden Anreize zu bieten. In Kombination mit anderen Kanälen bleibt auch das E-Mail-Marketing weiterhin entscheidend. Ausschlaggebend für den Erfolg ist jedoch die Art und Weise, mit der E-Mail- und Online-Marketing betrieben wird.

Newsletter als Marketing-Instrument

Der Newsletter ist eines der klassischsten Instrumente, wenn es um E-Mail-Marketing geht. Kunden, die sich für einen Newsletter anmelden, tun dies in der Regel aus einem bestimmten Grund. Eine Statistik verrät, dass ganze 45 Prozent der Befragten Newsletter vor allem nutzen, um Rabatte und Aktionen erhalten zu können. 15 Prozent der Befragten melden sich zu einem Newsletter an, weil dieser ihnen empfohlen wurde. Grund genug also, hochwertige Newsletter zu verfassen und dem Kunden einen Mehrwert zu bieten.


(Bild: Pixabay.com)

Newsletter: Das sind die Vorteile


Newsletter dienen dem (potentiellen) Kunden als gute Informationsquelle. Für Unternehmen ist das ein Weg, um an Leads zu gelangen.

So erfüllen Newsletter, sofern sie richtig eingesetzt werden, zahlreiche Funktionen:

•    Sie informieren Bestandskunden und festigen die Kundenbindung.
•    Sie bringen Neukunden dazu, sich näher mit dem Unternehmen zu beschäftigen.
•    Sie erzeugen einen automatischen Reminder, der das Unternehmen nicht in Vergessenheit geraten lässt.

Dabei sind Newsletter zusätzlich auch im Bereich der Kosten ein besonders ansprechendes Mittel. Schließlich ist der Versand einer E-Mail nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden. Lediglich in die Entwicklung der Newsletter sollten Unternehmen investieren, um dauerhaft erfolgreich zu bleiben.

Das sollte ein guter Newsletter bieten

So setzt sich ein guter Newsletter aus einigen Komponenten zusammen. Während er den Kunden informiert, setzt er zusätzlich optische Anreize und fungiert im besten Fall als „Call-to-Action“, ruft also den Kunden zu einer konkreten Handlung auf. Diese Handlung muss nicht zwingend der Kauf von Produkten sein, sondern kann auch das Agieren in sozialen Medien oder das Teilen der „Message“ mit weiteren Personen sein.

Wie effektiv ein Newsletter ist, bestimmt in jedem Fall der Mehrwert, den der Kunde durch ihn gewinnt. Das alles verpackt in einen übersichtlichen und gut lesbaren Text, gepaart mit einem ansprechenden Design und der Kunde wird den Newsletter nicht nur überfliegen, sondern auch lesen. Es gilt also, den neuen Kunden durch Newsletter zum Stammkunden zu machen.

Zu den Inhalten eines Newsletters gehören die persönliche Ansprache des Kunden und die Versorgung mit wichtigen und vor allen Dingen aktuellen Informationen. Wäre die Umsetzung jedoch so einfach, wie es auf den ersten Blick wirkt, hätten Unternehmen kaum Probleme mit dem E-Mail-Marketing.

Fakt ist jedoch, dass gute Newsletter nicht unbedingt leicht zu kreieren sind. Behelfen können sich Unternehmen hier mit spezieller Software, die eigens für die Erstellung und den Versand von Newslettern konzipiert wurde. Wie erfolgreich ein Newsletter ist, lässt sich zudem auch durch moderne Marketing-Tools messen. Das Unternehmen Teradata koppelt beispielsweise nach Informationen auf der Webseite seine E-Mail-Marketing-Lösungen daher an Analysetools, mit denen Unternehmen den tatsächlichen Effekt ihrer Kampagnen messen und steuern können.

E-Mail-Marketing und Social Media

Der Newsletter wird oft als verstaubt und überholt betrachtet. Er gewinnt jedoch insbesondere in Kombination mit Social Media erneut an Bedeutung. Unternehmen, die ihren Newsletter zu einem starken Marketing-Booster machen möchten, verzichten daher nicht auf soziale Medien.

Twitter, Facebook und andere Kanäle haben den Vorteil, dass sie zusätzlich genutzt werden können, um den Newsletter eines Unternehmens an Bekanntheit gewinnen zu lassen. So können Unternehmen beispielsweise bereits über Facebook eine Newsletter-Anmeldung ermöglichen und erreichen somit mehr potenzielle Leser und Kunden als über die reine Unternehmenswebseite.

Außerdem können die Inhalte der Newsletter mit der Social-Media-Strategie eines Unternehmens verwoben werden. Unternehmen, die in sozialen Medien nur einen Teil eines interessanten Themas ansprechen und die tatsächliche Aufklärung im Newsletter vornehmen, gewinnen Kunden allein durch deren Neugierde.

Der Kunde ist in sozialen Medien außerdem sehr leicht ansprechbar und beteiligt sich gern. So finden Unternehmen durch die Bedienung sozialer Medien heraus, welche Interessen ihre Zielgruppe tatsächlich hat und können ihren Newsletter dahingehend optimieren. Auch die Funktion, aus einem Newsletter heraus Inhalte teilen zu können, bringt sowohl Social Media als auch die Reichweite des Newsletters an sich voran.

Newsletter und soziale Medien stehen somit heute also in einer Wechselbeziehung, da sie sich gegenseitig beeinflussen. Unternehmen, die diesen Prozess steuern und vorantreiben, erreichen deutlich mehr potenzielle Neukunden.

Rechtssicherheit im E-Mail Marketing

Die Rechtssicherheit spielt im E-Mail-Marketing eine besonders wichtige Rolle. Niemals darf ein Newsletter ohne die Zustimmung des Empfängers verschickt werden. Die kann sowohl rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, als auch die Reputation des Unternehmens nachhaltig schädigen.

Es lohnt sich daher, die Anmeldung für einen Newsletter mit dem sogenannten Double Opt-In Verfahren durchführen zu lassen. Hier trägt der Kunde nicht nur seine E-Mail Adresse im Anmeldeformular ein, sondern muss seine Anmeldung zusätzlich über einen zweiten Weg bestätigen, wie auch auf dieser Seite beschrieben wird. In der Regel erhält der Newsletter-Nutzer hierfür eine E-Mail mit einem Link, der zur Bestätigung der Anmeldung angeklickt werden muss.

Das Design des Newsletters

Des Weiteren gibt es einige Punkte bei der Gestaltung eines Newsletters zu beachten. So muss dieser dem Kunden stets einen schnellen Zugriff auf das Impressum des Unternehmens ermöglichen und zusätzlich eine leicht zu bedienende Abbestellfunktion enthalten.

Auch der Betreff darf nicht willkürlich gewählt werden: Der Betreff muss den kommerziellen Charakter der E-Mail ausdrücken und darf nicht irreführen. „Newsletter – Unsere neuesten Fotoangebote“ ist sehr gut. „Schau, ich habe die Bilder der heißen Heike“ ist sehr schlecht.“ (Quelle)

Zu guter Letzt darf ein Newsletter nur die Inhalte enthalten, denen der Kunde bei seiner Anmeldung zugestimmt hat. Entscheidend hierfür ist die Information, die der Kunde im Zuge seiner Newsletter-Anmeldung erhält und bestätigt.

Unternehmen, die Newsletter mit Social Media kombinieren und auf eine rechtssichere Anwendung achten, haben letztlich ein starkes Marketing-Instrument zur Hand, auf das nicht verzichtet werden sollte.

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Kommentare

  • Vincent

    29.01.16 (14:42:54)

    Super Tipps, vorallem dass auch die Rechtssicherheit bei E-Mail Marketing angesprochen wurde finde ich sehr wichtig!

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