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16.05.17Kommentieren

Internetauftritt

Worauf es ankommt und was User wollen

Unternehmen, ob mit B2B- oder B2C-Schwerpunkt, müssen heutzutage im Internet auffindbar und ansprechbar sein. Im Mittelpunkt steht dabei die Verfügbarkeit folgender Informationen: verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme, Adresse, aktuelle Ansprechpartner, Angebot, Unternehmensnews. Darüber hinaus lassen sich unzählige Marketingmaßnahmen im Netz umsetzen.

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Webseite optimieren

In vielen Unternehmen mangelt es allerdings an Interesse oder Know-how. Gerade dann ist es wichtig, ein leicht zu bedienendes Homepage-System zu verwenden, wie es unter anderem von 1&1 angeboten wird. Internetnutzern ist es im vor allem wichtig, beim Surfen nicht belästigt zu werden, sei es durch aufdringliche Werbung und Pop-Up-Fenster oder durch automatisch startende Videos mit Ton. Diese drei Kriterien sind für über die Hälfte der befragten deutschen Nutzer ein No-go (siehe Grafik). Wichtig ist darüber hinaus, dass eine Website übersichtlich aufgebaut ist. Viele Firmen sind dazu übergegangen, nur sehr wenige Informationen auf ihrer Seite anzugeben und regelmäßige Updates stattdessen auf Facebook auszulagern.

Infografik: Das nervt im Netz | Statista

Wenn Sie einen Onlineshop auf Ihrer Seite integrieren wollen, kommen weitere Faktoren hinzu. Vielen Nutzern ist ein bequemes Einkaufserlebnis mit passenden vorgeschlagenen Produkten wichtig, doch sie wollen nicht das Gefühl haben, ausspioniert zu werden. Vertrauenswürdigkeit und ein transparenter Umgang mit ihren Daten haben hier eine hohe Priorität. Deshalb sollten Nutzer stets über den Ablauf des Einkaufs, Rückgaberechte und die Verwendung ihrer Daten informiert werden. Die Sicherheit der Daten muss stets gewährleistet sein, beispielsweise durch SSL-Verschlüsselung der Seite bei der Datenübertragung und durch die sichere Verschlüsselung von Passwörtern, falls diese für die Nutzung der Seite nötig sind.

Soziale Netzwerke bedienen

Wie oben erwähnt, spielen heute soziale Netzwerke eine wichtige Rolle bei der Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern. Beispielsweise kann eine Facebook-Seite als Kontaktmöglichkeit genutzt werden. Hier können auch Veranstaltungen erstellt werden, zu denen Sie einladen. Teilen Sie interessante Artikel und Neuigkeiten aus Ihrer Branche oder selbstveröffentlichte Beiträge aus Ihrem Corporate Blog. Wenn Sie soziale Medien darüber hinaus für Marketingkampagnen nutzen wollen, lohnt es sich, Seiten in weiteren Netzwerken zu erstellen. Dabei ist es vor allem wichtig, im Vorhinein realistisch einzuschätzen, wie groß der Aufwand sein soll. So vermeiden Sie es, in mehreren Netzwerken zur "Karteileiche" zu werden, die weder Inhalte generiert noch Fragen beantwortet, da man den Account nicht regelmäßig nutzt.

Abhängig vom Medium generieren Sie in passenden Abständen Inhalte für Ihre Leser. Im Optimalfall sollte die Arbeit in den Kanälen Spaß machen und vermitteln. Für Facebook ist es empfehlenswert, täglich einmal nachmittags etwa zwischen 13 und 16 Uhr zu posten. Instagram eignet sich, wenn man auch am Wochenende mit seinen Kunden in Kontakt treten möchte. Bei Twitter sollten Sie mindestens drei Mal am Tag aktiv sein. Generell lohnt es sich, zu den Uhrzeiten zu posten, zu denen Sie selber auch etwas dort lesen wollen – die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es Ihren Kunden oder Geschäftspartnern ähnlich geht.

Maßgeblich bei der Wahl der Kanäle und der Erstellung von Postings ist, dass sie zum Unternehmen passen. Einige der Medien sind stark visuell ausgerichtet, beispielsweise Instagram. Andere, wie Twitter, beschränken sich auf kurze Mitteilungen. Es ist deshalb hilfreich, die Netzwerke gut zu kennen und zu wissen, auf welche Arten die Nutzer miteinander interagieren. Spezialisierte Agenturen können Ihnen bei der Erstellung einer passenden Kampagne behilflich sein.

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