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20.03.15Kommentieren

Fachmesse

In fünf Schritten zum Messeerfolg

Rund 10 Millionen Besucher zählen überregionale Messen in Deutschland jährlich. Damit bleiben Fachmessen ein wichtiges Medium, um Geschäftsleute und Verbraucher über neue Produkte, Dienstleistungen und Trends zu informieren.

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Viele Unternehmen wissen dies und sind regelmäßig als Aussteller auf Messen vertreten. Um aber in der Masse der Aussteller nicht unterzugehen und von den Besuchern auch wahrgenommen zu werden, müssen fünf Punkte beachtet werden. 

1.    Ansprache des Publikums

Bereits im Vorfeld können Kunden, Geschäftspartner oder Interessenten auf den eigenen Messestand aufmerksam gemacht werden. Anzeigen, Flyer oder Plakate erreichen eine breite Zielgruppe. Für gezielte Ansprachen eignen sich Einladungen, z.B. mit vergünstigten Eintrittskarten.

Viele Messen halten für ihre Aussteller Kontingente zu Sonderkonditionen für diesen Zweck bereit.

2.    Platzierung auf der Messe

Standplatz ist nicht gleich Standplatz. Um möglichst gut wahrgenommen zu werden, ist ein Platz an den Hauptpublikumswegen sinnvoll. Eine genaue Betrachtung der Hallenpläne gibt oft darüber Aufschluss, wo diese sein werden: besonders breite Wege, Aktionsflächen, Hauptverbindungen zwischen mehreren Hallen, Großaussteller etc. sind einige Anzeichen für regen Besucherverkehr.  

3.    Standgröße und Art des Standes

Standgröße und Art des Standes gehen oft Hand in Hand. Grundsätzlich wird zwischen Reihen-, Eck-, Kopf- und Blockstand unterschieden. Meist sind die Standformen mit bestimmten Mindestgrößen verbunden. Der Vorteil von Block- oder Kopfständen ist – neben dem grundsätzlichen Größenvorteil – eine Einsehbarkeit des Standes von mehreren Seiten. Gestalterisch sind somit kaum Grenzen gesetzt und das Publikum wird aus jeder Richtung auf den Stand aufmerksam. Dieser Vorteil muss in der Regel mit höheren Standmieten pro Quadratmeter bezahlt werden.

4.    Gestaltung des Standes

Bei der Standgestaltung ist Kreativität gefragt. Allerdings müssen im Vorfeld bestimmte Rahmenbedingen geklärt und festgelegt werden. Manche ergeben sich bereits aus der Art des Stands, andere sind frei entscheidbar:

  • Wird der Stand ein- oder zweigeschossig?
  • Ist eine Bewirtung geplant?
  • Wieviel Lagerfläche / Küche wird benötigt?
  • Können besondere Exponate ausgestellt werden?
  • Soll mit Multimedia gearbeitet werden?
  • Sind bestimmte Aktionen geplant?

Die Antworten auf diese Frage bestimmen die Grenzen, in denen sich das Standkonzept bewegen darf.

Messewände, Tresen und Pylonen können mit Grafiken versehen werden. So bieten diese Flächen Raum für gezielte Informationen des Publikums. Je nach Standbaukonzept werden die Flächen direkt bedruckt oder es werden Grafiken auf Displaykarton, Stoff oder anderen Materialien an Universalwänden befestigt. Der Vorteil letzterer Methode ist die flexiblere Einsetzbarkeit des Standes für unterschiedliche Themen und eine schnelle Austauschbarkeit der Werbeschilder.

Besondere Aufmerksamkeit lässt sich mit Licht- und Tontechnik, bewegten Bildern, Messetürmen oder anderen weithin sichtbaren Elementen erzielen. Auf dem Stand laden Stehtische, Tresen und Aktionen (z.B. Gewinnspiele oder Vorführungen) zum Verweilen ein. Sitzgruppen bieten sich an, wenn längere und ausführlichere Gespräche beabsichtigt sind.

5.    Nachbereitung der Messe

Bereits im Vorfeld der Messe ist eine Planung der Nachbereitung sinnvoll. Was geschieht mit den gesammelten Kontakten? Welche Informationen geben Sie den Besuchern mit? Wie wird der Erfolg gemessen? Sich darauf zu verlassen, dass die Interessenten sich von selbst melden, ist zu wenig. Die Informationsflut für die Messebesucher ist unüberschaubar, so dass in der Regel – besonders bei Verbrauchermessen – nur wenige Eindrücke dauerhaft präsent bleiben. Informationsbroschüren, Flyer oder innovative Give-aways unterstützen das Erinnerungsvermögen. Bei intensiverem Kontakt ist allerdings ein aktives Nachbereiten seitens des Unternehmens der sicherere Weg.

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