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13.03.09Kommentieren

B2B Online-Marketing Trends 2009

Fünf Trends für mehr Marketing-Effizienz im Web

Oberste Ziele der Marketingverantwortlichen sind die Bindung von Kunden, die Steigerung der Markenbekanntheit und die Generierung von neuen Leads. Gefragt sind Instrumente, deren Erfolg direkt messbar und deren Effizienz schnell optimierbar ist. Daher werden vor allem Direkt- und Online-Marketing die großen Themen der nächsten Jahre sein.

Ein Beitrag von Jens Stolze

Trend 1: Individualisierung im E-Mail-Marketing

Die wichtigsten Kennzahlen im E-Mail-Marketing sind einer Umfrage der Inxmail GmbH zufolge die Öffnungsrate, die Click-trough-Rate (CTR) und die Bounce-Rate. Viele B2B-Unternehmen setzen bereits elektronische Newsletter ein. Doch der reine Versand von Text- oder HTML-Newslettern reicht nicht mehr aus, um die Abonnenten bei der Stange zu halten. Der nächste logische Schritt ist nun die Individualisierung der Newsletter.

Trend 2: Einsatz von Bewegtbildern im Internet

Fachmagazine sind im B2B-Bereich nach wie vor eine wichtige Informationsquelle. Diese Informationsquellen entwickeln sich zunehmend zur Drehscheibe für das Marketing im Print- und Online-Bereich. Damit lassen sich Kampagnen nahtlos vom Magazin ins Internet ausdehnen.

Im Gegensatz zur Konsumgüterbranche (B2C) ist für die Investitionsgüterbranche (B2B) allerdings nicht die Schaltung von sogenannten Pre-Roll- oder Mid-Roll-Ads vor und/oder inmitten von anderen Videoinhalten gemeint. Für B2B-Unternehmen bedeutet der Einsatz von Bewegtbildern im Internet vielmehr die Produktion von Inhalten.

Trend 3: Verzahnung des Suchmaschinen-Marketings

Nicht mehr das Budget und der Gebotspreis pro Klick entscheiden allein über den Erfolg der Suchmaschinen-Werbung, sondern vielmehr eine Vielzahl an Faktoren, bei denen die Landing-Page (Zielseite der Anzeige) eine tragende Rolle spielt. Ist die Landing-Page in Bezug auf die gebuchten Keywords, die Anzeigentexte und die Suchanfrage relevant, so steigt der Qualitätsfaktor. Mit für Suchmaschinen optmierten Seiten können sowohl gute Ergebnisse in den Top-Rängen von Google™ als auch höhere Klickraten mit bezahlten Suchwort-Anzeigen erreicht werden.

Trend 4: Zielgruppenspezifisches Online-Targeting

Eine essenzielle Frage für B2B-Marketer lautet: Wie und wo erreiche ich die gewünschte Zielgruppe im Internet?

Um der Lösung einen Schritt näher zu kommen, muss man das Internet in zwei Kanäle unterteilen: Suchmaschinen sowie B2B-Portale. In Suchmaschinen recherchieren Nutzer aktiv nach Produkten, Firmen, Dienstleistungen etc. Auf Portalen können die Besucher sowohl Firmen und Produkte suchen als auch Artikel lesen, Newsletter abonnieren, Webcasts anschauen und Whitepaper herunterladen.
Sowohl Suchmaschinen (hier Google™ mit AdWords™) als auch Online-Portale bieten diverse Möglichkeiten für ein zielgruppenspezifisches Online-Targeting. Betrachtet man Google™, so bieten sich B2B-Unternehmen prinzipiell drei Möglichkeiten: geographisches Targeting, kontextuelles Targeting und auf Placements bezogenes Targeting.

Beim kontextuellen Targeting werden die Anzeigen in Bezug auf die Inhalte der Website geschaltet. Bei der Buchung eines Placements erscheinen die Anzeigen dann auf ausgewählten Websites.

Trend 5: Professionalisierung des Online-Marketings

Ob nun Bannerwerbung, Newsletter-Marketing, Suchmaschinen-Marketing (SEM) oder Lead-Generierung – Viele B2B-Unternehmen realisieren ihre Online-Marketing-Maßnahmen in eigener Regie. Das ist gut, um ein Verständnis für diese Instrumente und Erfahrungen im Online-Marketing aufzubauen. Schwierig wird es, wenn Budgets nicht effizient eingesetzt werden und Mitarbeiter mehr Zeit als Dienstleister benötigen. Außerdem liegt die Performance der eingesetzten Instrumente meistens unter ihren Möglichkeiten.

Auch wenn B2B-Unternehmen bereits selbst aktiv sind, so empfiehlt sich dennoch eine Professionalisierung des Online-Marketings. Auf diese Weise lässt sich das Budget effizienter einsetzen, die Effekte erhöhen und ein nachhaltiges Online-Marketing aufbauen.

Autor: Jens Stolze

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