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Sparen im Büroalltag

7 Tipps, wie Sie hohe Kosten vermeiden!

Selbst sehr bewusst agierende Menschen müssen immer wieder feststellen, dass auch sie längst nicht alle Tipps und Tricks kennen, um die Kosten im Büro in Grenzen zu halten. Unternehmen staunen oft nicht schlecht, wie hoch beispielsweise die Stromkosten Monat für Monat ausfallen. Merklich geht ein Großteil der laufenden Kosten auf das Konto von Druckern und der damit verbundenen Anschaffungen. Dabei gibt es an dieser Stelle reichlich Gelegenheiten für Kostensenkungen. Etliche Spartipps aus der folgenden Aufstellung lassen sich übrigens auch abgewandelt im heimischen Bereich anwenden.

Tipp 1: Muss es immer Markenkaffee sein?

Zugegeben, wer Bio-Kaffee mit Fairtrade-Qualität bevorzugt, muss durchaus etwas mehr investieren. Um im Büro den Jahresbedarf zu decken, muss es eben nicht immer der teure Markenkaffee sein. Wer zudem auf Sonderangebote achtet, kann beim Großeinkauf einiges sparen. Mitunter staunt man, wenn man sich anschaut, wie viel Geld pro Jahr im Unternehmen „vertrunken“ wird. Auch beim Warmhalten bietet sich Sparpotenzial. Statt von der Maschinen-Warmhaltefunktion Gebrauch zu machen, tut es auch die gute alte Thermoskanne.

Tipp 2: Mittagspause! Aufwärmen geht auch ohne Herd

Ein leerer Bauch arbeitet nicht gern. Die Büroküche ist ohnehin ein beliebter Aufenthaltsort in Betrieb und Unternehmen. Wenn es ans Essen geht, erweisen sich moderne Mikrowellen als deutlich günstigere Option zum Aufwärmen von Speisen als der Herd, der eben doch längere Zeit vorheizen muss. Wer Mikrowellen skeptisch gegenüber steht, kann ebenso gut auf stromsparende Induktionsherdplatten setzen, wobei hier spezielles Geschirr vonnöten ist.

Tipp 3: Nicht jeder Mitarbeiter braucht einen eigenen Drucker

Allein aus Gründen des Komforts betrachtet, ist es natürlich verständlich, wenn in jedem Büro ein eigener Rechner als Ergänzung zum Computer aufgestellt und genutzt wird. Bei genauerer Betrachtung aber reicht es in den meisten Unternehmen, wenn zumindest innerhalb der Abteilungen mehrere Mitarbeiter ein einziges Gerät über das hauseigene Netzwerk nutzen. So werden Geräte außerdem effizienter genutzt, ohne dass sie unentwegt ohne Nutzung im Standby Strom fressen.

 

Tipp 4: Verwenden Sie Multifunktionsgeräte mit mehreren Komponenten

Für Werbeagenturen sind Multifunktionsgeräte mit Drucker, Fax und Co. aufgrund der Qualitätsanforderungen an die Druckeinheit vielleicht nicht ideal. Für viele Unternehmen aber sind die Kombi-Geräte eben doch ausreichend und eine gute Chance, um die Stromkosten zu senken. Aber: Auf die Qualität der Geräte an sich sollte durchaus geachtet werden. Bei Billig-Angeboten (nicht Schnäppchen!) steigen Kosten schlimmstenfalls nach dem Kauf deutlich. Etwa weil der Drucker günstig war, dafür aber die benötigten Patronen teuer sind. Auch schlechte Druckerzeugnisse und hoher Stromverbrauch sind ein Ärgernis.

Tipp 5: Ausschalten, Standby und Stromspar-Funktionen

Die allermeisten Geräte verfügen heute über den so genannten Standby-Modus, Hersteller preisen diese Funktion seit jeher als Möglichkeit zum Stromsparen. Misst man einmal die genauen Werte, wird rasch deutlich: Das vollständige Ausschalten wäre letztlich doch die deutlich bessere Alternative. Inzwischen aber ersetzt der Standby-Knopf vielfach vollständig den Ausschalter, was beim Einkauf beachtet werden sollte. Verfügen Geräte über eine Stromsparfunktion (bei Rechnern etwa über das Betriebssystem einstellbar), kann dies die Stromkosten tatsächlich merklich reduzieren. Stromfresser sind übrigens auch Bildschirmschoner, die nach einiger Zeit der Inaktivität ihre Arbeit aufnehmen. Bei Monitoren neuerer Generation ist diese Funktion obsolet.

Tipp 6: Sparen beim Druckerpapier und den Druckerpatronen

Wer neue Druckerpatronen kauft, weiß, weshalb Druckertinte mittlerweile als regelrechter Luxusartikel und schwarzes Gold bezeichnet wird. Die Preise für Original-Patronen übertreffen vielfach den Drucker-Anschaffungspreis. Es lohnt sich, nach Angeboten anderer Hersteller zu suchen, deren Produkte alternativ nutzbar sind. Nachfüllprodukte bedeuten keineswegs einen Garantie-Verlust, auch wenn Hersteller dies gerne zu bedenken geben. Nachschub bekommen Sie im virtuellen oder örtlichen Druck-Shop. Online fällt der Preisvergleich leicht! Auch Drucker verfügen häufig über eine Stromsparfunktion Erledigen Sie viele Druckarbeiten auf einmal, um eine größtmögliche Effizienz zu erreichen. Nicht mehr benötigte Dokumente können Sie für Notizen nutzen. Für die interne Kommunikation sind E-Mails bestens geeignet. Nicht alles muss ausgedruckt werden.

Tipp 7: Angemessenes Heizen und Lüften im Büro

Angesichts steigender Stromkosten lässt sich gerade beim Heizen einiges einsparen. Das Büro muss nicht ähnlich stark beheizt werden wie die Wohnung. Nach Rücksprache mit den Mitarbeitern wird deutlich, auf welche Temperatur sich alle einigen können. Schon ein bis zwei Grad weniger haben aufs Jahr gerechnet eine kostensenkende Wirkung. Insbesondere in selten genutzten Räumen wie dem WC oder der Büroküche kann die Heizung auf Sparflamme laufen. Experten raten fürs Büro vielfach zu einer Temperatur von etwa 20 °C fürs Büro. Gut isolierte Fenster und Türen verhindern einen massiven Wärmeverlust. Für frische Luft sorgt sinnvolles Lüften. Um klar denken zu können, ist die regelmäßige Frischluftzufuhr unerlässlich. Kipplüften sollte vermieden werden. Stattdessen empfiehlt es sich, mehrmals täglich für etwa fünf Minuten auf die Stoßlüftung zu setzen! Während dieser Zeitfenster sollte die Heizung abgeschaltet werden!

Last but not least ist ineffizientes Arbeiten aufgrund mangelnder Ordnung am Arbeitsplatz ein lästiger Kostenfaktor. Optimieren mir Sie Ihre Arbeitsabläufe und schaffen Sie für die nötige Übersicht, um immer zu wissen, wo welche Unterlagen und Hilfsmittel zu finden sind.

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