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Bewertung eines Unternehmens

Die marktfähige Bewertung eines Unternehmens erfordert viel Sachverstand und Umsicht.

1. Insofern sollte man sich für die Auswahl des Bewerters viel Zeit nehmen und einen Bewertungsfachmann bevorzugen, der auch über die nötigen Branchenkenntnisse verfügt.
 
2. Jede Bewertung – auch wenn sie von einem Branchenkenner erstellt wurde – kann nur einen Annäherungswert schaffen. Eine objektive und alleingültige Bewertung bzw. Den Unternehmenswert gibt es nicht. Ein Unternehmen ist am Ende immer exakt so viel wert, wie der am meisten bietende Interessent dafür zu zahlen bereit ist. Nichtsdestoweniger ist eine realistische, die Marktbedingungen berücksichtigende Bewertung im Falle eines Verkaufs eine wesentliche Hilfestellung und Ausgangslage für Verhandlungen.


 
3. Selbst wenn ein Unternehmer nicht plant, sein Unternehmen zu veräußern, ist es zweifellos notwendig, seinen wesentlichen Vermögenswert in Abständen einer Beurteilung zu unterziehen. Für jeden Anleger ist es selbstverständlich, das Wertpapierdepot bewerten zu lassen – nur für viele Unternehmen gilt diese Regel häufig nicht.
 
4. Bewertungen sollten nur Fachleute durchführen. Ansprechpartner hierfür sind der Steuerberater oder die Kammern und Verbände.
 
5. Auch wenn es kein objektives oder alleingültiges Verfahren zur Bewertung von Unternehmen gibt, sollte man dennoch ein Bewertungsverfahren wählen, das diesem Anspruch möglichst nahekommt. In diesem Fall bleiben nur die Bewertungsverfahren übrig, die die Zukunft im Visier haben, also im Wesentlichen die Ertragswertmethode und die DCF-Verfahren.

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