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16.05.17

Medienproduktion

Neue Anforderungen an die Medienproduktion

Die Bespielung unterschiedlichster Kommunikationskanäle für den unternehmerischen Erfolg wird zunehmend wichtiger. Wer die breite Masse ansprechen möchte, muss medial ebenso breit aufgestellt sein. Print, Packaging, Projektmanagement, Contentmanagement, Asset-Management und Brand-Management sind nur einige der Teilgebiete, die auf digitalen und analogen Kanälen bedeutend sind.

Quelle: Thinkstockphotos.com © NejauPhoto

Diese Themen gehören in die große Kategorie der Medienproduktion

Wie vielseitig die Medienproduktion mittlerweile geworden ist, zeigt sich sehr deutlich an den Inhalten, die angehende Profis im Bereich der Medienproduktion und der Medientechnik heute während des Studiums lernen. Dabei spielen diese Inhalte eine Rolle:

 

  • Klassische Studienfächer: Mathematik, Englisch, BWL, Projektmanagement
  • Technik und IT: Informatik, Elektrotechnik, Signalverarbeitung
  • Medien: Medienproduktion, Medientechnik, Medienlehre, Mediengestaltung, Websysteme
  • Spezialgebiete: Content, Bildbearbeitung, audiovisuelle Medien, Audioproduktion, TV-Produktion/-Redaktion, Computeranimation, Unternehmenskommunikation, Corporate Publishing, Beleuchtungstechnik, Layout, Fotografie, Web-Datenbank-Systeme

Medienproduktion in der Praxis

Einige große Medienhäuser, wie beispielsweise dieses, sind auf verschiedene Leistungen der Medienproduktion spezialisiert und bringen die Leistungen, die sie erfüllen können, mit diesen Worten auf den Punkt: „Wir produzieren Ihre Medien und den dazugehörigen Content, implementieren IT-Strukturen für reibungslose Prozesse und erhöhen die operative Effizienz Ihres Marketings mit technischem und crossmedialem Know-how. So realisieren wir neben Ihrer Kommunikation auch wertvolle Zeit- und Kostenersparnisse.“ So einfach es auch klingen mag, so deutlich impliziert es doch auch die Bestandteile, die heute bei der Medienproduktion nötig sind:

  • Verschiedene Medienkanäle crossmedialer Natur
  • Dazugehöriger, qualitativ hochwertiger Content
  • IT-Strukturen, um die Kanäle automatisiert zu bedienen

Und auch der Grund für eine Gesamtlösung in diesem Stil wird gleich mitgeliefert: Es sollen Zeit und Kosten gespart werden. Was sich im Detail dahinter verbergen könnte, zeigt ein Blick in die Details, die in der folgenden Tabelle zusammengefasst wurden:


Content-Produktion

Ein Mix diverser Medienkanäle ist nur dann sinnvoll, wenn diese Kanäle auch mit entsprechenden Inhalten bespielt werden können. Deswegen gehört zur Content-Produktion die Fotografie, das Storyboard, der Text, die Animation und viele kleine weitere Details, die den Medienkanal nicht nur mit Content füllen, sondern auch wertige Inhalte für Kunden und Interessenten bieten. Was wertig ist und was die Kunden anzieht, wird im Rahmen einer Marketing-Beratung eruiert. Auch die Markenführung spielt an dieser Stelle eine große Rolle.

Medien-IT

Hier wird deutlich, dass es nicht mehr effizient ist, jeden Content-Typ manuell auf den dafür bestimmten Kanal zu bringen. Eine funktionierende Medien-IT ist an dieser Stelle eine sinnvolle Anschaffung. Welche Variante es werden soll (Digital-Asset-Management, Content-Brandmanagement, Redaktions- und Publishingsysteme, Web-to-Print) wird im Analyse- und Beratungsgespräch im Vorfeld geklärt. Erst dann erfolgt die Implementierung.

Medienproduktion (Print)

Wer bei der Medienproduktion an eine Broschüre denkt, der vertut sich ebenso wie wenn beim Stichwort „Print“ lediglich an die Zeitung gedacht wird. Medienproduktion bedeutet für alle Kanäle Inhalte zur Verfügung zu stellen. Und Printproduktion umfasst nicht nur die Broschüre, sondern ganze Kampagnen, Mailings, Werbeartikel, Verpackungen etc.

Digitale Medien

Digitale Medien dürfen heutzutage keinesfalls nur bespielt werden, denn im Internet kursieren unzählige Webseiten, die genau nach diesem Muster aufgesetzt wurden – die aber keiner findet. Der Grund dafür steckt nämlich gerade online im Detail. Wer also erfolgreich im Bereich Digitaler Medien einsteigen möchte, darf diese nicht nur produzieren, sondern muss auch einen gekonnten Marketing-Mix im Bereich Onlinemarketing umsetzen. Stichwort: Content Marketing. Zum Mix gehören Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, Affiliate-Marketing, Social Media- und Newsletter-Marketing, kurz: ein Gesamtkonzept, welches das Unternehmen und die Produkte erfolgreich werden lässt.

Fazit: Profis einzukaufen macht mit Blick auf die Bandbreite durchaus Sinn

Eine Stellschraube im großen Konstrukt der Medienproduktion ist die Frage danach, wie viele Kanäle bedient werden müssen oder sollen, um erfolgreich zu sein. Ein-eindeutig kann diese Frage sicherlich niemand pauschal beantworten, dennoch gibt es eine Grundregel: Wer einen Medienkanal initiiert, der muss diesen auch regelmäßig mit guten Inhalten befüllen und diese Tatsache auch kundtun. Da gerade in kleineren Betrieben eine Unmenge an Spezialisten dafür nötig wären, ist der Gang zum Dienstleister sicherlich empfehlenswert. So gibt es alle Themen aus einer Hand und Unternehmer können sicher sein, auch ohne eigene Recherche in punkto Medienproduktion up-to-date zu bleiben.

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