28.05.15Kommentieren

Recruiting digital:

Wie man Headhunter auf sich aufmerksam macht

Professionelle Jobvermittlung gibt es nicht nur durch Telefonakquise. Der Fachkräftemangel führt dazu, dass immer mehr Unternehmen auf die aktive Form des Online-Recruitings durch Headhunter setzen. Denn gute Fachkräfte – mit oder ohne Führungsverantwortung – wollen nicht nur suchen, sondern gefunden werden.

wie man Headhunter auf sich aufmerksamm machtBildquelle fotolia.de Datei: #60191045 | Urheber: Milles Studio

Ob aktive Stellensuche oder ein Jobprofil in den Karrierenetzwerken: Laut einer Kandidatenstudie des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) und des Jobportals „Monster" nimmt Online Recruiting von Jahr zu Jahr an Bedeutung zu (Studie als pdf-Datei). 71,6 Prozent der Stellensuchenden wollen mit ihrem Lebenslauf online gefunden und vom Arbeitgeber oder Headhunter angesprochen werden.

Gute Aussichten auf den Wunschjob

Nach den Internet-Stellenbörsen belegen Headhunter mit 42,2 Prozent Platz Zwei der aussichtsreichsten Wege der Stellensuche. Diese sollen im Auftrag eines Arbeitgebers den passenden Kandidaten für eine Position finden. Doch auch für die, die eine neue Herausforderung mit Hilfe eines Headhunters suchen wollen, heißt es erst einmal: auf sich aufmerksam machen. Formale Details sind durchaus ausschlaggebend für den Gesamteindruck des Kandidaten. So ist eine professionelle E-Mail-Adresse ein klarer Seriositäts-Punkt. Wichtig ist, dass die E-Mail-Adresse nüchtern ist und auf dem vollen echten Vor- und Zunamen basiert: Es sollten kein Slang, keine Kosenamen und keine Abkürzungen verwendet werden. Noch besser als Mail-Adressen bei Free-Mail-Anbietern: eine eigene Mail-Domain, wie sie Anbieter wie 1&1 im Programm haben.

Eigeninitiative ist gefragt

Headhunter gehen ihrem Job oft auf Karrieremessen und Kongressen nach. Dort kann man sich von ihnen „finden" lassen und einen ersten Kontakt herstellen. Ein Portfolio mit kurzem Lebenslauf und Visitenkarten sollte griffbereit sein. Aus den Unterlagen und dem Erstgespräch sollte bereits entnommen werden können, wer man ist, was man kann und welche beruflichen Ziele man verfolgt. Eine Übersicht über Karrieremessen gibt es hier. Weitere Veranstaltungen werden in den Interessengruppen in diversen sozialen Online-Medien bekannt gegeben. Zur Branche passende Headhunter können online gefunden und per E-Mail angeschrieben werden. Ein kurzer Lebenslauf mit Anschreiben im Anhang wird entweder gleich oder nach der ersten Kontaktaufnahme mitgeschickt. Doch Initiativbewerbungen an Personalberater sind nicht jedermanns Sache. Der ideale Weg, um auf sich aufmerksam zu machen ist es, einen guten Job zu machen und namhafte Referenzen anzugeben. Hat man in seiner Branche gute Leistung erbracht und mit angesehenen Partnern Kontakte geknüpft, wird der eigene Name auch in entscheidenden Gesprächen fallen. Der Run auf gut qualifizierte, kreative und erfahrene Mitarbeiter in den sozialen Netzwerken ist groß. Die Chance auf seine Traumstelle kann einem aber entgehen, wenn man unter seinen Vernetzungs-Möglichkeiten bleibt. Die Kandidaten sollten deshalb Karrierenetzwerke wie XING oder LinkedIn aktiv nutzen und sich bemerkbar machen. Auch andere soziale Kanäle, wie Facebook und Twitter, die keine primären Jobportale sind, können durch rege Aktivität und geschickte Vernetzung zum Traumjob verhelfen. Auch hier gilt es, seriös zu bleiben und Privates von Professionellem trennen. Um seine Karrierechancen bis zur Rente zu sichern, sollte man ab etwa 40 Jahren Kontakte zu Headhuntern knüpfen, auch wenn ihre Dienste im Anfang noch nicht benötigt werden.

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