04.11.15Kommentieren

Karriere

Was macht eine gute Führungskraft aus?

Kann eigentlich jeder mit der entsprechenden Ausbildung und den richtigen Beziehungen eine Führungspersönlichkeit werden? Was macht eine Person aus, die ihre Arbeit in einer Führungsposition gut macht? Und nach welchen Kriterien wählen Personaler und Assessment-Center solche Menschen dann aus? Wie Sie sich auf Letzteres vorbereiten, können Sie an dieser Stelle nachlesen. Sicher ist es von Vorteil, wenn Sie sich einige Methoden für eine gute Führung wie entsprechende Rhetorikkentnisse angeeignet haben. Aber beinahe am wichtigsten sind Ihre individuellen menschlichen und zwischenmenschlichen Fähigkeiten. Nicht jeder ist zur Führungskraft geboren.

Führungskraft im Spannungsfeldfotolia © fuzzbones

Machen Sie sich Kritik zu Nutzen

Sie müssen Kritik vertragen und umsetzen können. Manchmal verstrickt man sich so sehr in eine Sache, dass man völlig den Kopf verliert. Dann ist es nicht schlecht, wenn man jemand anderen objektiv auf die eigene Arbeit blicken lässt. Wenn Sie aber zu sehr von Ihrer Arbeit überzeugt sind und glauben, alles besser als die anderen zu machen, werden Sie sich von niemandem etwas sagen lassen oder es zumindest nicht umsetzen. Nehmen Sie Kritik an und lernen Sie daraus.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie auf alle Vorschläge von Mitarbeitern und Kollegen eingehen müssen. Als führende Kraft im Unternehmen dürfen Sie Ziele nicht aus den Augen verlieren und diese konsequent verfolgen. Behalten Sie das große Ganze im Auge. Ein gewisser Ehrgeiz ist unbedingt nötig.

Agieren Sie in Stresssituationen als Vorbild

Es wird außerdem immer wieder Situationen geben, in denen Sie schnell entscheiden müssen oder ein Projekt auf Grund von Zeitmangel nicht vollenden können. Dann müssen Sie unter großem Druck einen kühlen Kopf bewahren und erfassen, was noch zu retten ist bzw. wie die Firma am besten aus der Situation hervorgeht. Wägen Sie nun nicht mehr alle Kleinigkeiten gegeneinander ab, sondern sagen Sie klar, was gemacht wird.

Seien Sie ein gutes Vorbild. Dann verlieren auch Ihre Angestellten in schwierigen Situationen nicht den Kopf. Selbstdisziplin ist eine weitere Ihrer Stärken. Sie ruhen Sich nicht auf Ihren Lorbeeren aus, sondern spornen die Ihnen unterstellten Personen mit Ihrem Eifer zusätzlich an. Das macht Sie auch glaubwürdiger, wenn Sie Forderungen an Ihre Mitarbeiter stellen.

Handeln Sie pragmatisch und im Sinne des Teams

Damit alles zu Ihrer Zufriedenheit geschieht, muss Ihre Absprache mit dem Team stimmen. Sie müssen nicht alles jedem einzeln sagen. Aber Ihnen muss klar sein, welche Informationen Sie an wen weiterleiten und welche Tools Sie verwenden, um alle zu erreichen. Informieren Sie sich hier beispielsweise darüber, welche Vorteile das Social-Prinzip gegenüber klassischen E-Mail-Strömen hat. Dabei müssen Ihre Anweisungen verständlich und im richtigen Ton formuliert sein. Kommunikationsfähigkeit muss also in jedem Fall zu Ihren Talenten zählen.

Dazu gehört, dass Sie teamfähig sind. Das Wort ist heute sehr überstrapaziert. Für Sie als Führungsperson steht es aber dennoch auf der Agenda. Sie können nicht einfach sagen, dass Sie mit dieser und jener Person nicht auskommen. Sie müssen persönliche Ansichten zurückstellen können, um im Sinne Ihres Unternehmens zu handeln. Einen fachlichen Experten können Sie demnach nicht einfach aus der Arbeitsgruppe ausschließen, weil Sie ihn nicht leiden können. Versuchen Sie mit allen gut zurechtzukommen und mit jedem zumindest Smalltalk machen zu können, damit sich keiner ausgeschlossen fühlt. Ob Sie ein Teamplayer oder Einzelgänger sind, können Sie in diesem Quiz testen.

Fazit

Sie können zwar von sich selbst überzeugt sein, müssen aber auch die Arbeit von jedem einzelnen unabhängig von seiner Person wertschätzen und nicht glauben, dass Sie alles besser gekonnt hätten. Anerkennung ist für Ihre Mitarbeiter ein wichtiger Anreiz, effektiv zu arbeiten.

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