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Leibrente

Der Definition nach ist eine Leibrente (kurz Rente genannt) die Zahlung, die in regelmäßigen Zeitabständen, in der Regel monatlich, an eine Person geleistet wird. Generell wird eine Leibrente lebenslang (bis zum Tod des Rentenbeziehers) geleistet. Typische Formen Leibrenten sind die gesetzliche Rente sowie die Riesterrente und die Rüruprente.

Eine private Leibrente kann auf verschiedenen Wegen erzielt werden.

Die klassische Leibrente (aufgeschobene Leibrente) ist die Ablaufleistung einer privaten Renten- bzw. Kapitallebensversicherung, die nach jahrzehntelang laufenden Beitragszahlungen beginnt. Je nach Art und Vertrag kann sie mit der Zahlung einer Hinterbliebenenrente verbunden sein, die nach dem Tod des Rentenbeziehers gezahlt wird. Die Leibrente als Ablaufleistung einer privaten Versicherung hat der Kapitalzahlung gegenüber aus steuerlicher Sicht vorteilhaftere Auswirkung.

Möglich sind auch andere Formen Leibrenten.

Über eine Einmalzahlung kann eine sofort nach der Zahlung beginnende Leibrente (Sofortrente) vertraglich vereinbart werden.

Durch einen Immobilienverkauf kann eine Leibrente (Immobilienrente) auf Lebenszeit oder als Zeitrente, die der Käufer dem Verkäufer bezahlt, vereinbart werden.



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