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Fragen und Antworten zur Mini-GmbH

Wie funktioniert die Bildung von Rücklagen bei der Mini-GmbH?

Die Gesellschaft ist verpflichtet ein Viertel des Jahresüberschusses (Gewinns) in eine Rücklage einzustellen. So ist gewährleistet, dass die Unternehmergesellschaft im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit eine höhere Eigenkapitalausstattung aufbaut.

Die Pflicht zur gesetzlichen Rücklage ist nicht zeitlich, sondern der Höhe nach begrenzt. Hat die Unternehmergesellschaft gesetzliche Rücklagen in Höhe des Mindeststammkapitals für eine GmbH gebildet (25.000 Euro), können die Gesellschafter diese Rücklage als Stammkapital der Gesellschaft einbringen (Dies geschieht freiwillig. Verzichten die Gesellschafter auf diesen Schritt, bleibt mit der Rechtsform auch die Rücklagenpflicht erhalten).

Wird die Rücklage zum Stammkapital, wird die Unternehmergesellschaft kraft Gesetzes zur GmbH. Ab diesem Zeitpunkt entfällt die Notwendigkeit der gesetzlichen Rücklagen.

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