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Fragen und Antworten zur Mini-GmbH

Welche Stärken und Schwächen hat die Mini-GmbH?

Im Allgemeinen weist die Unternehmergesellschaft im Vergleich mit anderen Rechtsformen ähnliche Stärken und Schwächen wie die GmbH auf.

Der Unterschied zur GmbH liegt im niedrigeren Stammkapital, was im Hinblick auf den geringeren Kapitalbedarf einen Vorteil darstellt. Jedoch kann das niedrigere Stammkapital je nach Branche auch zu Nachteilen führen. Ähnlich wie bei der Limited kann es der Fall sein, dass an Mini-GmbHs nur gegen Vorkasse oder gegen Bestellung von Sicherheiten durch die Gesellschafter (zum Beispiel Bürgschaft) geliefert wird. Ober aber es kann sein, dass Kunden keine Anzahlungen leisten wollen oder es Schwierigkeiten beim Eröffnen eines Geschäftskontos gibt. Jedoch unterliegt die Mini-GmbH im Gegensatz zur Limited allein dem deutschen Recht: Aus diesem Grund dürften die Vorbehalte des Geschäftsverkehrs gegen die Unternehmergesellschaft in der Regel geringer sein.

Ein weiterer Unterschied zwischen Mini-GmbH und GmbH liegt in der Verpflichtung zur Bildung einer gesetzlichen Rücklage, in die 25 Prozent des Jahres-Überschusses einzustellen sind. Somit ist also - anders als bei der GmbH  - die Möglichkeit einer vollständigen Ausschüttung des Jahresüberschusses nicht gegeben. Dieser Nachteil dürfte jedoch vor allem bei einem kleinen Unternehmen kaum zum Tragen kommen: Bei diesem wird der Gewinn der Gesellschaft hauptsächlich als Lohn an den Gesellschafter-Geschäftsführer ausgezahlt.

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