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10.08.10

Neue Start-ups

Zwei grüne Neugründungen hoffen auf Erfolg: AeroBlaster und modeafFAIRe

Frisch gelauncht: Zwei Start-ups, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch Gemeinsamkeiten aufweisen. Beides sind so genannte grüne Gründungen, bei denen Umweltschutz zum Geschäftskonzept wird: AeroBlaster wollen mit einem LKW-Heck-Spoiler den CO2-Ausstoß vermindern. modeafFAIRe setzen auf fair gehandelte Bio-Mode.

Infos zu sozial-ökologischer Mode gibt’s auf www.modeaffaire.deInfos zu sozial-ökologischer Mode gibt’s auf www.modeaffaire.de

AeroBlaster ist eine Ausgründung der RWTH Aachen . Das Uni-Start-up entwickelt einen Heck-Spoiler für LKW, der es Speditionen ermöglicht, ihre Kraftstoffkosten und ihren CO2-Ausstoß um drei Prozent zu reduzieren. Damit geht das Team zwei der dringendsten Probleme der Lkw-Branche an: Geringere Kraftstoffkosten und eine verbesserte Umweltbilanz. Zwar steckt das junge Unternehmen noch in den Anfängen, doch seit Juni ist die Finanzierung des Projekts für die nächsten 12 Monate gesichert: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Europäische Sozialfonds (ESF) fördern das Start-up im Rahmen des EXIST-Programms.

"Wir haben in diesem Jahr viel vor und werden unsere Idee Schritt für Schritt zur Serienreife führen", sagt Ingo Martin, einer der Gründer und Stipendiaten. "Unsere Vision ist, ökologische Verbesserungen mit betriebswirtschaftlichem Erfolg zu vereinen." Und der nächste Schritt zu diesem Ziel findet am 18. August statt: Dann findet der erste Test des Prototypen statt.

Immer "ökorrekt" gekleidet mit modeafFAIRe

Auch die beiden Gründerinnen Sabine Segerer und Katharina Höfling haben grün gegründet und greifen nach eigener Aussage mit ihrer Bio-Mode-Plattform modeaffaire.de ein absolutes Trendthema auf: Laut Organic Exchange Report2009 konnte der Umsatz von Bio-Textilien von weltweit 3,2 (2008) auf 4,3 Mrd. US-Dollar gesteigert werden. "Das Bedürfnis, auch beim Thema Mode auf Nachhaltigkeit zu setzen wächst bei immer mehr Menschen. Wir wollen zeigen, dass unsere Kleidung sowohl zum Menschen als auch zur Natur fair sein kann und dabei richtig toll aussieht", erklärt Gründerin Segerer.

So erhält man auf dem Anfang August gelaunchten Portal modeafFAIRe alle wichtigen Informationen zu fair gehandelter Bio-Mode – zum Beispiel vom renommierten SÜDWIND Institut für Ökonomie und Ökumene, das seit über 15 Jahren für gerechte Wirtschaftsbeziehungen forscht und als Experte in Bezug auf das Thema Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie gilt. modeaffaire.de ist gleichzeitig Magazin, Infopool, Ratgeber, heißt es auf der Website – nur, wie sie mit ihrem Start-up Geld verdienen wollen, verraten die beiden Gründerinnen nicht!

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