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17.12.10

Kurz notiert

Youdress, Mikestar, ubitricity

+++ Neue Mode-Community am Start +++ Zusammenschluss von Mikestar und TalentRun +++ ubitricity und die Elektroautos +++

Youdress.com – Diese Fashion-Communitiy ist gerade dabei, das Licht der Welt zu erblicken. Wer Interesse an dem Thema Mode hat, findet hier Gelegenheit, sich mit anderen Mitgliedern auszutauschen. Das Projekt wurde von Jonathan Günak aus Stuttgart initiiert unter Beteiligung einer IT-Firma namens GFT AG. Insgesamt steckt ein fünfköpfiges Team hinter der Entwicklung.

Durch die Community soll eine intensive Beratung entstehen, Geld verdient, wird mit so genannten Shopping-Tools. Die Shopping-Tools speisen kommerzielle Angebote ein, die aus den Angaben des Users bezüglich Modegeschmack, Kleidergröße und Wohnort errechnet werden.

Wer die Community testen will, kann hier einen Beta-Zugang beantragen. Der offizielle Start ist für Anfang Januar folgenden Jahres geplant.

Mikestar.com – Wie der High-Tech Gründerfonds vermeldet, kooperieren die ehemaligen Konkurrenten Mikestar und TalentRun nun unter gemeinsamer Flagge. Hierbei werden die beiden Karaoke-Communities unter der Mikestar GmbH zusammen geführt. Durch den Zusammenschluss will man nicht nur von einer größeren gemeinsamen User-Basis von etwa 500.000 profitieren, sondern auch das Know-How des jeweils anderen in die Plattformen mit einarbeiten. So sollen die jeweiligen Nischen der beiden Marken weiter ausgebaut werden – TalentRun im klassischen Karaoke-Segment und Mikestar in den Bereichen Social Networks und Mobile.

Der Zusammenschluss freut auch die Investoren. So planen die Neuhaus Partners und der High-Tech Gründerfonds eine „sechsstellige Summe“ zu investieren. In Zukunft soll sich unter anderem auf die Entwicklung und Vermarktung von White Label-Produkten und „skill-based Gaming“ konzentriert werden, also eine Art Online-Singstar wird entstehen.

Ubitricity.com – Das Berliner Start-up „ubitricity“ schraubt an einer Lösung, um Stromtankstellen von zu Hause aus betreiben zu können. Ein großes Problem der aufkommenden Elektroauto-Welle ist immer noch das problemlose Laden des eigenen Fahrzeugs. Die Berliner setzen auf eine eigens installierte Steckdose, die mit ubitricity-Ökostrom gespeist wird und von jedem Automobilisten als Lademöglichkeit genutzt werden kann.

Allerdings sind die Hauptstädter nicht die ersten mit einer solchen Idee – der Münchener Konkurrent ifs-IT hat bereits ein System namens eplanet entwickelt, das auf ähnliche Weise funktioniert, aber keinen eigenen Strom anbietet, sondern aus den entnommen Strommengen verschiedener Anbieter eine gemeinsame Rechnung formuliert. Beobachten wir, wie sich dieses Segment entwickelt. Bis zum tatsächlichen Anrollen der Elektroautowelle werden noch zwei bis fünf Jahre ins Land ziehen.

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