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14.08.08

Tipps zum E-Mail-Marketing

Worauf es bei einem guten Newsletter ankommt

E-Mail-Marketing ist weiterhin auf dem Vormarsch. Deshalb bieten die meisten Internetportale und auch viele Unternehmen einen eigenen Newsletter an. Dieser stellt nämlich eine gute Möglichkeit dar, die Benutzer eines Portals oder die Kunden eines Unternehmens an sich zu binden. Der Vorteil: Ohne dass die Leser selbst aktiv werden müssen, wird immer wieder die direkte Verbindung zur (Unternehmens-)Website hergestellt.

Damit Sie mit Ihrer Newsletter-Kampagne den gewünschten Erfolg verbuchen können, gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten.<br>(Bild: iStockphoto, Yong Hian Lim)Damit Sie mit Ihrer Newsletter-Kampagne den gewünschten Erfolg verbuchen können, gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten.
(Bild: iStockphoto, Yong Hian Lim)

Erscheinungszeitpunkt
Der Newsletter sollte regelmäßig und immer zu einem festgelegten Datum, zum Beispiel an einem bestimmten Wochentag, versendet werden. Auch die Uhrzeit spielt eine Rolle: Die meisten Leute sind während der Arbeit am PC, also sollte auch der Newsletter tagsüber im Posteingang eintreffen. Außerdem gilt: Die Ergebnisse sind messbar! Testen Sie deshalb, ob mehr Leute den Newsletter öffnen, wenn er beispielsweise morgens statt mittags erscheint.

Rhythmus
Wie oft der Newsletter erscheint, hängt vor allem davon ab, wie oft Sie Neuigkeiten zu melden haben. Zu groß sollten die Abstände zwischen den einzelnen Ausgaben jedoch nicht sein (maximal ein Monat), damit keiner der Abonnenten eventuell vergisst, dass er den Newsletter bestellt hat.

Aufbau
Die formale Gliederung des Newsletters sollte immer gleich sein. So kann sich der Leser besser zurechtfinden und weiß, welche Inhalte ihn an welcher Stelle erwarten.

Reihenfolge der Inhalte
Generell gilt: Das Wichtigste kommt zuerst. Da viele Benutzer nur den Anfang lesen, sollten auch hier die Highlights genannt werden. Außerdem sollte der Newsletter insgesamt nicht zu lang sein: Je größer der Umfang, desto wahrscheinlicher, dass er nicht bis zu Ende gelesen wird.

Auswahl der Informationen
Beschränken Sie sich bei Ihren Inhalten auf das Wesentliche. Ein Newsletter soll zwar eine erste Informationsquelle darstellen, jedoch geht es vorrangig darum, die Leser neugierig zu machen und zum Klicken der Links zu animieren. Details gibt es dann erst auf der Website! Insgesamt gilt dabei das Prinzip: So ausführlich wie nötig, so kurz wie möglich!

Format
Allgemein gibt es zwei Möglichkeiten: Sie können eine HTML- oder eine Textversion anbieten, je nach dem, was bei Ihrer Zielgruppe besser ankommt. Die beste Lösung: offerieren Sie beides und lassen Sie die zukünftigen Abonnenten bei der Anmeldung zwischen den beiden Varianten wählen.

Layout
Wichtig ist vor allem eine übersichtliche Darstellung. Bei einer HTML-Version empfiehlt es sich, den Newsletter im gleichen Stil wie Ihre Homepage zu gestalten, so dass ein Wiedererkennungseffekt entsteht.

Vor der Anmeldung
Informieren sie den Leser, wie oft der Newsletter erscheinen wird und welche Inhalte ihm dabei vermittelt werden. Inwiefern profitiert der Abonnent von dem Newsletter? Darüber hinaus ist es ratsam, außer der E-Mail-Adresse (und gegebenenfalls dem Namen für eine personalisierte Ansprache) keine zusätzlichen Daten zu verlangen. Dies könnte potenzielle Leser von einem Abo abhalten.

Messbarkeit
Ein großer Vorteil eines Newsletters: Sie können untersuchen, wie oft der Newsletter geöffnet und die verschiedenen Links geklickt wurden. Ziehen Sie daraus die Konsequenzen und passen die Inhalte Ihres Newsletters daran an. Außerdem haben Sie hier die Möglichkeit, auszuprobieren, was bei den Lesern ankommt. Nutzen Sie diese Option, gehen Sie dabei aber nicht planlos sondern mit System vor!

Formales
Damit die E-Mail nicht im Spamordner landet, ist zunächst ein eindeutiger Absender mit entsprechender Betreffzeile wichtig. Im Fuß sollte ein vollständiges Impressum angeführt werden. Zudem darf eine Abbestell-Option nicht fehlen.

Weitere Informationen zum Thema auf förderland:

Fachbeitrag von Jens Stolze: Was ist bei der Umsetzung von E-Mail-Marketing zu berücksichtigen?

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