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17.03.12Kommentieren

Interview mit Cell´s Kitchen

"Wir selber haben regen Gebrauch vom NUK Coachingangebot gemacht"

Das Team von Cell´s Kitchen ist mit seiner Geschäftsidee zum Förderpreisträger beim NUK-Businessplan Wettbewerb geworden. Heute erzählen sie im Interview, wie diese Idee aussieht und warum sie Erfolg haben wird.

Cell´s Kitchen: Dr. Simon Waclawczyk, Dr. Anja Buchheiser, Dr. Georg Pohland (v.l.)Cell´s Kitchen: Dr. Simon Waclawczyk, Dr. Anja Buchheiser, Dr. Georg Pohland (v.l.)

förderland: Kurze Vorstellungsrunde – Wer ist im Team für was verantwortlich? Wie hat sich das Team zusammengefunden? Gibt es notwendige Kompetenzen, die das Team bislang nicht abdeckt?

Antwort: Wir sind ein gut eingespieltes Team. Innerhalb des Teams übernimmt Georg die kaufmännische Verwaltung und Geschäftsleitung, Anja das Qualitätsmanagement und Vertriebsaufgaben. Simon wird vorwiegend in der Produktentwicklung und Herstellung tätig sein. Wir kennen uns bereits seit Jahren aus der Uni Düsseldorf und arbeiten auch schon eine ganze Weile zusammen. Natürlich gibt es ab und an bestimmte fachliche Fragen, bei denen wir uns gerne auch den zusätzlichen Rat unserer Mentoren einholen.

Was ist euer Geschäftskonzept? Und wie ist die Idee entstanden?

Antwort: Wir planen den Verkauf adulter Stammzellen an privatwirtschaftliche Unternehmen und Forschungseinrichtungen und den Verkauf von reprogrammierten Zellen als Lebermodell für toxikologische Testungen. Außerdem entwickeln wir Testsysteme auf Basis kultivierter Stammzellen zur Gefahrenbewertung chemischer und pharmazeutischer Substanzen.

Die Idee entstand während gemeinsamer Diskussionen über mögliche Einsatzbereiche kultivierter Stammzellen. Simon hatte hier bereits essenzielle Vorarbeiten geleistet, um unsere Idee in die Tat umzusetzen.

Wie weit ist die Idee bereits entwickelt? Was sind die nächsten Meilensteine?

Antwort: Wir haben die Machbarkeit der hepatischen Reprogrammierung von Stammzellen zu Leberzellen bereits gezeigt. Wichtige Meilensteine werden die Akquise von Kapital zur Einrichtung eines Labors sein, damit wir unsere Entwicklungen vorantreiben und die Produktion auf einen industriellen Maßstab übertragen können.

Welche Erfahrungen habt Ihr bislang beim NUK Businessplan Wettbewerb gemacht?

Antwort: Wir selber haben regen Gebrauch vom NUK Coachingangebot gemacht. Das vielfältige Feedback hat uns sehr bei der Ausarbeitung unserer Geschäftsidee und beim Schreiben des Businessplans geholfen. Auch die angebotenen Vorträge fanden wir lehrreich und unterhaltsam. Ein anderer spannender Aspekt ist, dass wir viele weitere Gründer mit tollen Geschäftsideen kennengelernt haben. Eine so aktive Gründerszene beflügelt.

Angenommen Euer Team würde das Rennen machen, wie würdet Ihr das Preisgeld investieren?

Antwort: Wir würden es in den weiteren Ausbau unserer Marken- und Technologie-Schutzrechte investieren.

Warum werdet Ihr mit Eurer Idee Erfolg haben (nicht nur beim NUK Wettbewerb)?

Antwort: Wir haben ein starkes Team und eine Geschäftsidee, deren Zeit jetzt gekommen ist.

Vielen Dank für das Interview!

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