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27.07.10Kommentieren

Interview mit Philipp Maximilian Scharpenack und Philipp Mühlbauer

"Wir möchten unser Konzept Deutschlandweit unter allen Gründern bekannt machen"

Am 9. Juli 2010 fand in Köln das erste Gründer-Pokern statt. 80 junge Gründer und Unternehmer versammelten sich an zehn Tischen und spielten um Preise im Wert von über 2.000 Euro. Natürlich wurde nicht nur gezockt, in den Pausen traf man sich, um kräftig zu netzwerken. Die Initiatoren Philipp Maximilian Scharpenack und Philipp Mühlbauer erzählen im Interview mit förderland vom ersten Gründer-Poker-Event.

förderland: Hallo Philipp & Philipp, stellt Euch doch bitte kurz vor. Denn wer eine Pokerveranstaltung speziell für Gründer ins Leben ruft, hat doch bestimmt selbst schon das ein oder andere Unternehmen gegründet.

Philipp Mühlbauer: Mit 14 Jahren habe ich erste unternehmerische Gehversuche gewagt, diese dann nach dem Abitur in mein erstes reales Unternehmen überführt. Das war dann so erfolgreich, dass daraus die heutige Picanova GmbH entstanden ist. Zwischenzeitlich habe ich während des Studiums diverse Geschäftsmodelle entwickelt und zum Teil umgesetzt, dazu gehörten vor allem Masscustomization Geschäftsmodelle, die mich seit jeher besonders interessieren. Zu unseren Topdomains gehören aktuell www.meinbild.de und www.meinfotoalbum.de was den B2C Bereich angeht. Geschäftskunden finden Informationen zu Whitelabellösungen und Referenzen zu unseren B2B Projekten unter www.picanova.de.

Philipp Maximilian Scharpenack: Bei mir hat es nicht ganz so früh angefangen, obwohl ich als Kind schon bemalte Muscheln verkauft habe. Richtig unternehmerisch tätig wurde ich aber erst in 2008, als ich das Modelabel PHILIPP & RON'S (www.philippandrons.com) gegründet habe, ein Label für Maßgeschneiderte Businesswear. Im folgenden kamen mehrere Gründungen hinzu, bei denen ich beteiligt war bzw. immer noch bin, wie z.B. den Onlinepralinenversand www.chocolato.de, die Unternehmensberatung www.brainestgroup.com als auch das Projekt Detuschlandgründet, welches jungen Schülern Unternehmertum schmackhaft macht.

Das erste Gründerpokern in Köln ist Geschichte. Haben sich Eure Erwartungen erfüllt?

Scharpenack: Voll und ganz. Es herrschte eine super Stimmung und wir hatten viele spannende Personen aus den verschiedensten Bereichen dabei. Sehr positive Resonanz von nahezu jedem Teilnehmer.

Mühlbauer: Meine Erwartungen hat das durchweg positive Feedback übertroffen, aus einer fixen Idee ist eine großartige Sache geworden. Am meisten freut es mich, dass unser unorthodoxer Ansatz einer neuen Networking Reihe so großen Anklag gefunden hat.

Wie seit ihr auf die Idee gekommen, Networking und Pokern zu verbinden?

Scharpenack: Als wir zusammen vor einem Jahr in Las Vegas im Urlaub waren, hat auch uns das Pokerfieber gepackt. Nach ein paar Runden mit Gründerfreunden bei uns zu Hause dachten wir uns: Das geht auch größer...

Mühlbauer: Der wirkliche Grund ist, dass wir, obwohl wir uns schon sehr lange kennen, noch keine gemeinsamen unternehmerischen Aktivitäten umgesetzt haben. Mit Gründerpokern haben wir zum ersten Mal unser beider Fähigkeiten gebündelt und gesehen was daraus entstanden ist. Klar haben wir beide eine Passion für das Pokerspiel, nicht zuletzt wegen unseres gemeinsamen Trips nach Las Vegas.

Habt ihr als Veranstalter eigentlich auch selbst am Tisch gesessen? Falls ja, wie lief es? Und welche Gründer bewiesen die besten Pokerkompetenzen (bzw. das meiste Glück)?

Scharpenack: Wir haben von Beginn gesagt, dass wir mitspielen aber vom Gewinn ausgeschlossen werden. So war es für uns auch einfach, den frühen Ausstieg zu erklären (lacht) Der beste Spieler meiner Ansicht nach war ein niederländischer Golfpro. Die größte Luckbox war sicherlich Richard Geibel vom CENSET mit einem Royal Flush innerhalb der ersten Stunde.

Mühlbauer: Ich habe mich relativ früh vom Tisch verabschiedet und mich ins Netzwerken gestürtzt. Da wir überregionale Gäste hatten, war das ein besonderes Erlebnis. Was die Performance sowohl positiv als auch negativ angeht, schliesse ich mich Max gerne an.

Für wann ist die nächste Veranstaltung geplant? Wird die wieder in Köln stattfinden?

Scharpenack: Die Vorbereitungen hierzu laufen bereits auf Hochtouren. Ob es wieder in Köln stattfinden wird, ist wahrscheinlich, aber noch nicht bestätigt.

Mühlbauer: Wir möchten unser Konzept Deutschlandweit unter allen Gründern bekannt machen, das bedeutet auch die überregionale Expansion anzugehen. Schon während des ersten Events traten potentielle Dooropener für München und Berlin an uns heran.

Wenn ich als Gründer beim nächsten Gründerpokern teilnehmen möchte, was muss ich tun?

Scharpenack: Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten: Du wirst eingeladen. Du wirst vorgeschlagen. Du schickst uns eine Mail an die info@gruenderpokern.de und wir melden uns bei dir.

Mühlbauer: So sieht‘s aus!

Viele Dank für das Interview!

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