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30.10.08Kommentieren

Der Weg in die Selbstständigkeit

Wie überprüfe ich meine Ziele?

Die Firma läuft, alles ist in einem gewissen eintönigen Trott gefangen, da ist es wichtig, einmal im Jahr die eigenen Ziele, die eigene Zufriedenheit und die Perspektiven zu prüfen. Damit meine ich nicht die finanziellen Firmenziele wie Umsatz, Gewinn oder ob der break even point erreicht ist, sondern die weichen Ziele, an denen das eigene Wohlbefinden hängt. 

Ein Beitrag von Petra Nöhring

Die eigenen Ziele hinterfragen

Gedanklich muss man es schaffen, sich NEBEN das Geschehen zu stellen, um es ehrlich hinterfragen zu können:

  • Ist die Qualität meiner Arbeit immer noch hoch genug?
  • Hat sich die Anzahl der Auftraggeber seit letztem Jahr erhöht?
  • Mache ich mir etwas vor und bin eigentlich nur scheinselbständig?
  • Macht meine Arbeit noch Spaß? Freue ich mich morgens in die Firma zu fahren?
  • Stellt mich der Arbeitserfolg noch zufrieden oder sind es nur noch die Summen Abschlußrechnungen?
  • Welche anderen Interessen habe ich?
  • Wovon träume ich?
  • Kann ich auch mit einer anderen Tätigkeit mein Geld verdienen?
  • Wie reagiert meine Familie auf neue Ideen?

Diese Fragen stellt man sich am besten, wenn man alleine ist, denn wenn man einmal ins Nachdenken kommt, ist es besser, wenn man nicht abgelenkt wird, sondern seine Gedanken ungestört zu Ende denken kann.

Die Antworten schonungslos finden

Wenn man wirklich ehrlich daran geht, gibt es drei Antwortmöglichkeiten:

1. Alles ist bestens und soll bleiben wie es ist.

2. Die Arbeit liefert keine echte Befriedigung mehr, aber ich brauche das Geld und eine andere Einkunftsquelle finde ich nicht.

3. Die Arbeit ist ausgereizt und liefert keine Herausforderung mehr. Sie wird als Tretmühle und Belastung empfunden. Es sollen neue Herausforderungen gesucht werden, die mich wieder voll in ihren Bann ziehen. Ich will mich weiterbilden und neu lernen.

Egal, welche Antwort gefunden wurde, sie sollte mit der Familie diskutiert werden. Denn die eigene Wahrnehmung deckt sich nicht immer mit der Wahrnehmung der Familie.

Auf Signale von außen achten

Meine Familie wußte schon lange vor mir, dass ich meine Arbeit nicht mehr mit ausreichend Schwung und Freude erledige, bevor es mir überhaupt nur ansatzweise klar wurde. Häufig spürt man eine innere Unzufriedenheit, ohne sie selber formulieren zu können.

Wenn man erkennt, dass man neue Wege beschreiten sollte, dann nur MUT!! Alleine das systematische Planen einer beruflichen Veränderung kann die Unzufriedenheit schon deutlich verringern.  

Autor: Petra Nöhring

Unternehmensberaterin/ Geschäftsführerin
Website des Autors
Petra Nöhring

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