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26.11.08Kommentieren

Studie

Wie Studenten das Web 2.0 nutzen

Wie verwenden Studierende das Internet? Diese Frage beantwortet jetzt die Analyse "Studieren im Web 2.0" von der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) und dem Multimedia Kontor Hamburg (MMKH).

73 Prozent der Befragten verbringen täglich ein bis drei Stunden im Internet, knapp ein Viertel sogar bis zu sechs Stunden. "Die Ergebnisse zeigen, dass das Internet als Medium für Informations- und Kommunikationsprozesse, Konsum oder Entertainment aus dem studentischen Alltag nicht mehr wegzudenken ist", heißt es zusammenfassend in der Studie. Bei den genutzten Angeboten steht Wikipedia ganz vorne. 60 Prozent der Studierenden gaben an, die Online-Enzyklopädie anzusurfen. Gleich darauf folgen die Social Networks mit 51 Prozent. Interessantes Detail: Während bei Wikipedia der Männer-Anteil etwas höher ist, beteiligen sich Frauen stärker an sozialen Netzwerken als Männer. Das Verhältnis beträgt hier 60 zu 43 Prozent. Ein weiterer bedeutender Anteil an der Internetnutzung fällt auf Kommunikationsangebote wie Chats oder Instant Messaging mit 36 Prozent. Second Life spielt laut der Studie bei den Uni-Besuchern übrigens keine große Rolle. 79 Prozent der Befragten gaben an, die virtuelle Welt überhaupt nicht aufzusuchen.

Bei den Social Networks gibt es ganz klare Interessensschwerpunkte. 72 Prozent wollen mit Freunden kommunizieren und 52 Prozent alte Freunde wieder finden. Gerade mal zehn Prozent halten sich in den Netzwerken auf, um neue Leute kennenzulernen. 38 Prozent der Befragten nutzen die Angebote, um an Geburtstage erinnert zu werden. 34 Prozent tauschen sich über diese Plattformen über Uni-Angelegenheiten aus.

Wer Studenten mit einem Social Network ansprechen will, sollte unbedingt auch auf Datensicherheit achten. 58 Prozent der Teilnehmer "hegen sehr große bis große Bedenken bezüglich eines Datenmissbrauchs. Dabei ist die Skepsis unter den männlichen Studierenden um 10 Prozentpunkte (63%) stärker ausgeprägt als bei den Frauen (53%)", heißt es in der Untersuchung.

Die Befragung für die Studie fand zwischen dem 8.9. und 8.10.2008 statt. Sie basiert auf den Antworten von 4.400 ausschließlich deutschen Studierenden. Durch eine Gewichtung wurden die Differenzen in den Strukturmerkmalen Geschlecht, Hochschulsemester, alte und neue Länder, Fächergruppen und Hochschulart zwischen der Grundgesamtheit und der Stichprobe ausgeglichen.

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