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13.05.13

Marktforschung für Start-ups

Werden wir uns auf dem Markt behaupten können?

Für junge Unternehmen ist es entscheidend zu erfahren, ob und wie viel Interesse für ein neues Produkt oder eine Dienstleistung besteht. Professionelle, aussagekräftige Marktforschungsstudien sprengen jedoch nicht selten den finanziellen Rahmen eines Start-ups. Das möchte das Berliner Institut für Innovationsforschung (BIFI) nun ändern.

Kaufbereitschaft und Akzeptanz eines neuen Produktes entscheiden über Erfolg und Misserfolg von Existenzgründern, daher ist eine profunde Kenntnis der Marktlage gerade in der Anfangsphase eines Unternehmens von herausragender Bedeutung. Darüber sind sich viele Start-ups im Klaren, erläutert Anke Skopec, Geschäftsführerin des BIFI, das Problem liegt anderorts: "Viele der Start-ups erkennen den Nutzen von unabhängiger und wissenschaftlich fundierter Marktforschung, sie können sie sich aber schlicht nicht leisten." Zu hohe Kosten und zu wenig Know-how erschweren es jungen Unternehmern, sich ein realistisches Bild zu machen.

Typgerechte Analyseverfahren für Start-ups

Ein Team von Forschern um den Bonner Marktforschungs- und Statistikdozenten Dr. Thomas Krüger hat es sich zur Aufgabe gemacht, Test zu entwerfen, die ohne viel Aufwand durchgeführt werden können, und zusätzlich Analyseverfahren zu entwickeln, die auf die Belange junger Unternehmen Rücksicht nehmen und ihren finanziellen Rahmen nicht überschreiten.

Günstige Alternative

Das BIFI kann auf diese Weise Marktforschung für Start-ups weitaus günstiger anbieten als andere Marktforschungsagenturen. Anke Skopec beschreibt, wie das Angebot des BIFI den Marktforschungsbedarf junger Unternehmen deckt: "Durch die Fokussierung auf typische, wiederkehrende Fragestellungen können wir unsere standardisierten Tools einerseits günstiger anbieten, genügen aber andererseits wissenschaftlichen Standards. Das riesige Potenzial, das in dieser Marktlücke brach lag, war einfach zu attraktiv um es zu ignorieren."

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