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14.01.11Leser-Kommentar

Trend

Was ist eigentlich Geofencing?

Da wir in Deutschland nur auf überschaubare Weise Online-Trends hervorbringen, bleibt uns oft nichts anderes übrig, als Ausschau über den großen Teich hinweg zu halten. Letzten Monat reichte ein amerikanisches Unternehmen ein Patent zum thema "Geofencing" ein. Was das ist und ob das auch hierzulande ein attraktives Gründerthema darstellt, erfahren Sie hier.

(CC) Wikipedia(CC) Wikipedia

Unter der US-Patentschrift 7.848.765 wurde letzten Monat der Firma Where ein Patent gewährt, das wie folgt beschrieben wird: "Eine Methode, die ortsbezogene Dienste anbietet und folgende Aspekte beinhaltet: Eine Bedienoberfläche zur Verfügung zu stelllen, die es dem Besitzer erlaubt, bestimmte Areale um einen vom Benutzer definierten Punkt zu definieren, wobei der Geo-Zaun auf einer Karte automatisch eingezeichnet wird; …"

Mit anderen Worten: Bestimmte virtuelle Gebiete können festgelegt werden. Wenn bestimmte Signale dieses Areal betreten können alsbald bestimmte Applikationen ausgelöst werden. Doch wozu soll das gut sein? Nun ja, nehmen wir an, ein Starbucks-Laden hat einen Geofence von etwa 20 Metern um das Lokal errichtet. Jeder, der eine Geofence-erkennende Software auf seinem Smartphone hat und zugestimmt hat, wird von dem Starbucks automatisch mit Rabattaktionen und virtulellen Angebotsflyern zugespammt. Eine andere Anwendung könnte den Benutzer darüber informieren, dass er jetzt gerade eine Stadtgrenze überquert oder dass er sich in einer Gegend befindet, an dem früher eine römische Wasserleitung installiert war. Geofencing arbeitet also mit GPS-abgesteckten Gebieten und nicht nur mit Punkten, wie es bisher der Fall war.

Dementsprechend ist es durchaus sinnvoll für deutsche Mobile-Gründer sich diesem neuen Aspekt zu widmen. Auch wenn das Patent in den USA registriert ist - hierzulande lässt sich solch ein vager Technologieansatz höchstwahrscheinlich nicht patentieren - also keine Angst und munter ans Werk!

Und wer übrigens schon einmal beim GPS-Trendspotting ist, der sollte sich auch noch schnell den Begriff "Location as a Feature" vor Augen halten. Damit gemeint sind bisher noch nicht mit GPS-Daten gekoppelte Informationen oder Dinge, die auf einmal einen zusätzlichen Nutzen durch ihre Standortinformation erfahren. Beispiel: Fotokameras, die die Koordinaten der geschossenen Bilder aufzeichnen. 

Kommentare

  • Jakob

    14.01.11 (16:00:33)

    Das ist zwar vom Konzept und M?glichkeitsraum ziemlich cool aber wenn zb Werbung vorpreschen wird und der Kunde abw?gen muss ob er die Funktion nicht doch lieber ausschalten m?chte um dem ganzen Spam zu entgehen - dann wirds kritisch.

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