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13.11.13Kommentieren

Interview mit Wilm Prawitt, Fixxoo

„Unser Umsatz lag nach den ersten 12 Monaten bei etwa 835.000 Euro“

Fixxoo.de bietet Reparatur und Ersatzteile für Smartphones, Konsolen und Tablets – und darüber hinaus eine aktive Community. Bereits Anfang 2013 hat Gründer Wilm Prawitt uns das Geschäftskonzept vorgestellt. Im aktuellen Interview blickt Prawitt auf das Geschäftsjahr zurück, spricht über den geplanten Einstieg ins Re-Commerce Geschäft und blickt in die Zukunft von Fixxoo.

Wilm Prawitt, Fixxoo.de

Hallo Herr Prawitt, was hat sich seit unserem letzten Interview im April bei Fixxoo getan?

Wilm Prawitt: Priorisiert wurden die internen Prozesse hinsichtlich Reparatur und Abwicklung weiter optimiert. Hierdurch konnten wir die Durchlaufzeiten stark verringern und die internen Kosten auf ein Minimum senken. Fixxoo steht nun auf einem festen Fundament und ist bereit für die Weiterentwicklung und Expansion in die Nachbarländer.

Müssen Sie Franchise-Anfragen immer noch ablehnen oder ist Fixxoo bereits gewachsen?

Prawitt: Wir haben uns gegen ein Franchise-Konzept entschieden. Dennoch wird Fixxoo bald einen deutschlandweiten Vor-Ort-Service anbieten. Insgesamt befindet sich Fixxoo auf einem sehr positiven Weg, unser Wachstum geht weiter voran. Heute sind wir in der Lage, auch 1000 Geräte täglich zu reparieren. Unser Umsatz lag nach den ersten 12 Monaten (Stand: Juli 2013) bei etwa 835.000 Euro.

Wie hat sich die Ersatzteilsektion, die sie für Hobbybastler anbieten, entwickelt?

Prawitt: Diese Sektion mussten wir aufgrund der oben aufgeführten Prozesse in den letzten Monaten etwas zurückstellen. Jedoch wird diese in Kürze priorisiert weiter ausgebaut. Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Relaunch, der nicht nur ein verbessertes Design, sondern auch einige, praktische neue Dienste für unsere Kunden mit sich bringen wird.

So bieten wir z.B. in Kürze eine Fixxoo-Tools Produktpalette an. Es handelt sich hierbei um eigens angefertigte Spezialwerkzeuge für die Reparatur. Auch sind „Do-it-Yourself“-Kits geplant. Das heißt, dass wir auch Ersatzteile mit passenden Werkzeugen und Anleitungen in einem Paket anbieten werden.

In unserem letzten Interview sagten Sie, ein Einstieg ins Re-Commerce Geschäft ist geplant. Wie weit sind diese Pläne vorangeschritten?

Prawitt: Diese Pläne sind nach wie vor auf unserer Agenda, jedoch in unserer Projektliste nach unten gerutscht, da wir uns überwiegend auf unsere neuen Dienste im Zuge des Relaunch konzentrieren. Vermutlich wird das Thema Ende Q1 2014 wieder angegangen. Das hat zum Teil auch den Hintergrund, dass Re-Commerce Business kein leichtes und schon gar nicht ein kleines Unterfangen ist. In den letzten Monaten konnte man gut beobachten, dass einige Re-Commerce-Anbieter ihr Konzept immer wieder veränderten. Das Modell ist eine echte Kostenmaschine und verlangt vollste Konzentration.

Inwiefern beschäftigen Sie sich mit dem Thema Privatsphäre auf Smartphones und Co.? Bekommen Sie auf Ihrer Reparatur-Plattform auch Anfragen von Nutzern, inwiefern Sie Ihre Daten auf Smartphones oder Handys sicherer machen können?

Prawitt: Aktuell natürlich ein großes Thema, Anfragen von verängstigten Kunden erhalten wir jedoch nicht. Jeder, der sein Gerät bei uns einschickt, sichert größtenteils seine Daten vorher ab und/oder stellt sein Smartphone auf die Werkseinstellungen zurück. Ich denke, jeder von uns kennt diesen Vorgang.

Was waren Stolpersteine in diesem Sommer und wie konnten Sie sie meistern?

Prawitt: Ganz klar die Prozesse der Reparatur. Hier gab es einige Baustellen zu meistern. Dementsprechend bin ich hochzufrieden, dass alles nach Plan verlaufen ist und wir uns bald auf tolle Partnerschaften konzentrieren können.

Was sind die nächsten Ziele von fixxoo.de?

Prawitt: Fixxoo.de erweitert seinen Service um ein sehr vielversprechendes Versicherungsprodukt, den FixxooSchutz. Wie schon erwähnt, werden wir unseren Ersatzteile-Service stark ankurbeln und den Vor-Ort Service auf dem Markt einführen.

Vielen Dank für das Interview!

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