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22.10.14Kommentieren

Geschäftsidee aus Wien

tripcake – das "Doodle für Reisen"

Eigentlich sollte Urlaub von vorne bis hinten Entspannung sein. Doch die notwendige Planung ist meist alles andere als relaxt. Und je mehr Menschen gemeinsam auf die Reise gehen, desto größer der Organisationsaufwand. Das Wiener Start-up tripcake unterstützt Gemeinsam-Reiser nun bei der Planung und erleichtert Urlaubsabsprachen in der Gruppe. Der Service via Website ist bereits verfügbar; eine App ist in Entwicklung.

Berge oder Strand, Hotel oder Ferienwohnung, Metropole oder unberührte Natur?  Wenn es an die Urlaubsplanung geht, stehen viele Alternativen zur Auswahl. Wer mit Freunden in den Urlaub fahren möchte, muss dabei eine ganze Reihe Einzelwünsche berücksichtigen. Wenn dann nicht alle Mitreisenden in der gleichen Stadt leben, kann die Freizeitplanung schnell zur harten Arbeit werden. In ellenlange E-Mails, SMS oder WhatsApp-Chats wird dann über Ziel, Zeitraum und Kosten debattiert. Das Wiener Start-up tripcake hat für dieses Dilemma eine Lösung entwickelt.

Urlaubskoordination ganz einfach

Auf der Website www.tripcake.at des österreichischen Start-ups können Reiselustige gratis und ohne Anmeldung den Urlaubs-Service, der bislang noch in einer Beta-Version zur Verfügung steht, nutzen. Die Bedienung ist einfach: Nachdem der User seinen eigenen Urlaubszeitrum, sein Budget sowie gewünschte Reiseziele angegeben hat, kann er Freunde einladen, damit diese ebenfalls ihre Präferenzen verzeichnen. Tripcake ermöglich so eine optimale Übersicht und schlägt auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Daten passende Angebote aus einem Pool von 400.000 Hotels und Ferienwohnungen vor. Eine Chat-Funktion ermöglicht dann eine schnelle und unkomplizierte Entscheidungsfindung. Wenn das Traumhotel schließlich ausfindig gemacht wurde, kann die Buchung direkt über tripcake erfolgen.

Stete Optimierung für den perfekten Service

Die Gründer Ajmal Said, Robert Sasse, Jonathan Schröder und Andreas Wurbs versprechen sich von der jetzigen Beta-Version von tripcake wertvolles Feedback und Hinweise darauf, wie sich ihr Angebot weiter verbessern ließe. Schröder erläutert: "Wir sind mittlerweile ungefähr bei der fünfzehnten Version unseres Businessplan, weil wir unser Produkt immer wieder testen und verbessern und der Business Plan dementsprechend angepasst wird. Mit der Beta-Version wollen wir ehrliches Feedback erhalten, um tripcake weiter zu optimieren. Ziel für die nächsten Monate ist es, dass erste Gruppen über tripcake in den Urlaub finden."

Gründen in Österreich

Österreich ist nicht berühmt für seine blühende Start-up-Landschaften. Martin Poreda, Mitbegründer des erfolgreichen Wiener Start-ups Kununu, bezeichnete jüngst die Förderlandschaft in Österreich in einem Interview sogar als Witz.

Tripcake-Mitgründer Jonathan Schröder sieht dagegen das Positive: "In der österreichischen Gründerszene passiert immer mehr. Besonders durch öffentliche Initiativen. Wir beispielsweise sind im INITS-Inkubator, der durch die Stadt Wien und die Universitäten finanziert wird", differenziert Schröder. Er empfiehlt österreichischen Start-ups Events wie das Pioneers Festival und das Newsportal futurezone. „Leuchttürme“ der österreichischen Gründerszene seien ganz klar runtastic und Kununu . „Und richtig heiß ist auch Sunsausage - die sind ebenfalls bei INITS und machen einen Solargriller!“, erklärt Schröder.

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