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23.08.13

Unternehmensflotte

Trend Gebrauchtwagen: So findet man den richtigen

Wenn das eigene Unternehmen gut anläuft und immer mehr Fahrten zu Kunden anstehen, sollte über Dienstwagen nachgedacht werden. Dabei müssen es nicht immer Neuwagen sein. Denn die Vorteile eines Gebrauchtwagen liegen auf der Hand: Sie sind günstiger und auch ihr Wertverlust ist geringer.

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Gerade junge Start-ups müssen auf ihre Ausgaben achten. Dies gilt auch für die Wahl eines oder mehrerer Geschäftswagen. Natürlich macht ein schicker Neuwagen etwas her. Aber die Preise für Neuwagen sind hoch und steigen immer noch an: Im Durchschnitt kostet ein neues Auto in Deutschland 26.000 Euro. Daher greifen Autokäufer nach wie vor eher zum Gebrauchtwagen. So kommen laut einer Branchenstudie auf einen Neuwagen mehr als zwei Gebrauchtwagen. Das liegt wohl auch daran, dass Autos heute länger halten, da z. B. das Problem des Rostens mittlerweile kaum mehr auftritt. Zudem sind Neuwagen häufig mit so viel neuer Technik ausgestattet, die zwar das Spielkind in uns freut, aber eben auch ihren Preis hat.

Was man bei dem Kauf eines Gebrauchtwagens beachten sollte

Für den Kauf eines Gebrauchtwagens, sollte sich ein wenig Zeit genommen werden, um etwaige Risiken zu minimieren. Zunächst lohnt es sich die Preise in verschiedenen Anzeigen zu vergleichen. Dazu sollte sich auch – z. B. in Foren – informiert werden, wie zufrieden Besitzer des Modells tatsächlich sind und ob es bekannte Schwachstellen gibt. Dies verbessert zum einen die Verhandlungsgrundlage und erspart böse Überraschungen.

Zudem sollte überlegt werden, ob das Auto privat oder vom Händler gekauft werden soll. Händler verfügen meist über ein größeres Angebot und müssen gegenüber dem Käufer über ein Jahr für Sachmängel haften, sofern vertraglich nichts anderes geregelt ist. Jedoch greift diese Haftung nicht bei Gebrauchtspuren, so dass sich die Händler häufig erst einmal weigern, für Fehler aufzukommen. Zudem hat diese Haftung in der Regel einen merklichen Preisaufschlag zur Folge.

Drumm prüfe, wer sich bindet

Zur Besichtigung des Fahrzeugs sollte immer eine Begleitperson mitgenommen werden, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Diese Person kann auch in einem möglichen Streitfall als Zeuge eingeschaltet werden, wenn z. B. vom Verkäufer fälschlicherweise behauptet wird, er hätte über Mängel aufgeklärt. Auf eine Probefahrt sollte außerdem nicht verzichtet werden. Hierbei sollten alle Funktionen einmal durchgetestet werden. Auch eine kurze Fahrt über die Autobahn lohnt sich, um alle Gänge einmal auszufahren. Wer ganz sicher gehen will, kann auch um eine Prüfung in einer Werkstatt bitten. Auch die Geschichte des Fahrzeugs sollte erfragt werden: Wie lange war der Wagen in Besitz des Privatkäufers? Wie stark wurde er genutzt? Warum möchte er ihn verkaufen?

Wer also einige Punkte beachtet, kann bei dem Kauf eines Gebrauchtwagens nicht viel falsch machen.

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