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27.10.16

Startups

Top-Standorte in Deutschland

Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat in den letzten Jahren einiges mit sich gebracht: Social Web, E-Commerce und Online-Marketing sind nur ein paar der Faktoren, die für Unternehmen global eine immer größere Rolle spielen. Daher überrascht es kaum, dass gerade im digitalen Bereich die Kultur neuer, ambitionierter und innovativer Startup-Firmen in den urbanen Zentren Europas wächst und gedeiht.

Quelle: Thinkstockphotos.de © SunnySashka

Als stärkster Wirtschaftsmotor in Europa ist auch Deutschland ein attraktiver Standort für innovative und international ausgerichtete Startups. Berlin ist in diesem Punkt Spitzenreiter, aber auch andere deutsche Städte sind gefragt, wenn es um Neugründungen in Bereichen wie IT, digitale Wirtschaft oder Technik geht.

Neue Firmen: Je urbaner, desto besser

In Bezug auf wirtschaftliche Innovation bestätigen Portale wie Urban Hub einen spürbaren "städtischen Trend" in Europa: Der urbane Raum ist als Vorreiter in Sachen Digitalisierung, Mobilität, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit für Startups ganz besonders attraktiv, und die europäischen Metropolen bringen hier eine Menge mit – sie erlauben der jungen, kreativen, technikaffinen Generation von "Digital Natives", ihre Kompetenzen und Ideen im schnelllebigen, multimedialen Arbeitsmarkt bestmöglich umzusetzen. Im Rennen um die erfolgversprechendsten Startup-Konzepte wächst zwar auch die ausländische Konkurrenz. Doch gerade in Deutschland gibt es jede Menge Fördermöglichkeiten für Existenzgründer, die gerade die Entwicklung inländischer Startups begünstigen. Besonders in den urbanen Metropolen Deutschlands etablieren sich in jüngerer Zeit neue Firmen hartnäckig auf dem Startup-Markt – mit Berlin, Hamburg und München als den drei führenden Standorten. Laut Ergebnissen des aktuellen Deutschen Startup Monitors haben 2016 mehr als die Hälfte aller deutschen Startups ihren Sitz an Orten wie Berlin (17,0 %), der städtischen Rhein-Ruhr-Region (14,1 %), Stuttgart/Karlsruhe (8,9 %), München (7,0 %) und der Hansestadt Hamburg (6,4 %).

Deutschlands Top 3 der Startup-Standorte

Wo auch immer man nach dem Herz der deutschen Startup-Szene sucht, gibt es eine Stadt, die den Pulsschlag vorgibt – Berlin. Obwohl das Lohnniveau hier eher niedrig ist, sind die großen Vorteile des Standorts kaum zu leugnen: Eine lebendige Medienlandschaft, eine gute Atmosphäre für Kreative und vergleichsweise niedrige Lebenshaltungskosten sprechen für sich. Den Vergleich zum Spitzenreiter London braucht die deutsche Hauptstadt auch nicht scheuen: Derzeit rangiert Berlin auf Platz 2 der europäischen Startup-Metropolen, noch vor Paris, Amsterdam und Barcelona.

Eine weitere Top-Adresse ist die bayerische Landeshauptstadt München. Mit starker Innovationskraft und einer hervorragenden Entwicklungsprognose im digitalen Bereich schneidet sie vor allem als Standort für weibliche Firmengründer gut ab. München punktet dabei besonders mit guter Wirtschaftslage und Beratungsangeboten für Gründer, wie zum Beispiel der jährlich stattfindenden, deutschlandweit einzigartigen Business-Messe für Frauen "herCareer".

Hamburg als Stadt mit der laut KfW-Gründungsmonitor zweithöchsten Gründungsaktivität in Deutschland folgt direkt dahinter. Der deutsche Hauptsitz von Google, Facebook und Twitter untermauert seine Attraktivität als Standort für neue Firmen durch exzellente Netzwerke in der Medienbranche sowie mit diversen Startup-Events und -Konferenzen, unter anderem dem Hamburg Innovation Summit oder dem Hamburger Gründerpreis.

Die drei gefragtesten Startup-Metropolen in Deutschland zeigen also, dass junge Unternehmerinnen und Unternehmer in puncto Innovation, Infrastruktur und Gründergeist hierzulande weit vorne liegen.

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