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05.03.12Kommentieren

Interview mit Stagelink

"Stagelink hat die Chance, das Vermittlungs- und Management-Tool in der Musikbranche zu werden"

Heute startet der 15. NUK-Businessplan-Wettbewerb in die zweite Phase. Teilnehmer müssen einen Grob-Businessplan einreichen und erhalten im Anschluss zwei Expertengutachten, die ihre Geschäftsidee nach Stärken und Schwächen durchleuchten. So auch das junge Unternehmen Stagelink, die in der ersten Phase mit ihrer Geschäftsidee, einer Online-Plattform für Bands und Konzertveranstalter, gut ankamen. Im Interview mit förderland erklären sie das Konzept.

förderland: Kurze Vorstellungsrunde – Wer ist im Team für was verantwortlich? Wie hat sich das Team zusammengefunden? Gibt es notwendige Kompetenzen, die das Team bislang nicht abdeckt?

Stagelink: Insgesamt umfasst das Team von Stagelink sechs Personen, die über die gesamte Bundesrepublik verteilt sind und sich durch eine Vielzahl glücklicher Zufälle gefunden haben. Nikolas wird als Geschäftsführer das Unternehmen leiten und die Vision von Stagelink, eine Schnittstelle für alle Mitspieler auf dem Konzertmarkt zu bieten, in die Realität umsetzen. Benjamin ist als Leiter von Marketing und Vertrieb ganz nah an den Hauptnutzern von Stagelink - Bands und Veranstaltern. Und Nicolai ist für die gesamte Technik zuständig, vom Suchalgorithmus bis zum Interface. Neben diesen drei Hauptakteuren kümmert sich Jan um die Finanzen, Stefan um Design und Layout und Dan um Presse und Öffentlichkeitsarbeit.

Was ist euer Geschäftskonzept? Und wie ist die Idee entstanden?

Stagelink: Stagelink verbindet Bands und Konzertveranstalter über eine Online-Plattform. Die Ziele sind mehr Konzerte mit mehr Publikum und höheren Einnahmen - trotz geringerer Organisationsarbeit. Nikolas und Benjamin sind selbst Musiker und kennen die bestehenden Probleme aus eigener Erfahrung. Im Sommer 2011 haben sie dann beschlossen, statt über die aktuelle Situation zu jammern, mit Stagelink den Live-Musikmarkt zu verändern.

Wie weit ist die Idee bereits entwickelt? Was sind die nächsten Meilensteine?

Stagelink: In den letzten Monaten haben wir den Markt analysiert, einen Matching-Algorithmus für Bands und Konzertveranstalter entwickelt und das grundsätzliche Angebot von Stagelink konzipiert. Jetzt arbeiten wir an einem Prototypen unserer Web-Applikation, der im April fertig gestellt werden soll. Danach startet eine Beta-Testphase, bevor Stagelink im Sommer 2012 öffentlich verfügbar sein wird.

Welche Erfahrungen habt Ihr bislang beim NUK Businessplan Wettbewerb gemacht?

Stagelink: Insbesondere das Angebot bei den NUK Coaching-Abenden haben wir intensiv genutzt und so viele neue Anregungen und Ideen zu Stagelink sowie wertvolle Kontakte zu Rechtsanwälten und Beratern erhalten. Außerdem möchten wir unseren NUK-Gutachtern danken, die unser Konzept genau unter die Lupe genommen und uns damit wieder einen großen Schritt voran gebracht haben.

Angenommen Euer Team würde das Rennen machen, wie würdet Ihr das Preisgeld investieren?

Stagelink: Das Geld ist bereits investiert... in Logo-Design, Markenanmeldung etc. Diese anfänglichen Ausgaben würden wir dann refinanzieren.

Warum werdet Ihr mit Eurer Idee Erfolg haben (nicht nur beim NUK Wettbewerb)?

Stagelink: Wir glauben, durch unser innovatives Konzept den Musikmarkt bewegen zu können. Stagelink vereinfacht und verbessert das gesamte Event-Management und spart Bands und Konzertveranstaltern Zeit und Geld. Da es insbesondere für kleinere Veranstalter und (noch) nicht international bekannte Bands bislang kein ähnliches Angebot gibt, schließt Stagelink eine Lücke und hat die Chance, das Vermittlungs- und Management-Tool in der Musikbranche zu werden.

Vielen Dank für das Interview!

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