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02.08.10Kommentieren

Interview mit Christian Walenzyk, WSW-Media Filmproduktion

"So kam die Idee, den Verein Grüne Wüste Peru e.V. zu gründen, um Spenden zu sammeln"

Vor kurzem fand in Köln das erste Gründerpokern statt, worüber auch ein Kurzfilm gedreht wurde. Aus diesem Anlass haben wir uns mit dem Macher des Films und Gründer der WSW-Media Filmproduktion unterhalten. Christian Walenzyk erzählt uns, wie es zu dem Film über das Gründerpokern kam und über ein Projekt, mit dem er Menschen in Peru helfen möchte.

Christian Walenzyk, Geschäftsführer WSW-Media FilmproduktionChristian Walenzyk, Geschäftsführer WSW-Media Filmproduktion

förderland: Hallo Herr Walenzyk, stellen Sie sich doch bitte kurz vor. Wer sind Sie und was machen Sie?

Christian Walenzyk: Ich betreibe die WSW-Media Filmproduktion, wir produzieren Filme für alle Bereiche, wie Imagefilme, Industriefilme, Werbefilme, Dokumentationen, TV-Beiträge, Messeberichte, Musikvideos, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Sie haben im Jahr 2005 gleich nach dem Studium die WSW-Media Filmproduktion gegründet. Warum die Selbstständigkeit? War eine Festanstellung eine Alternative?

Walenzyk: Vor dem Studium hatte ich eine Festanstellung, habe im Studium dann aber nebenbei freiberuflich gearbeitet und gemerkt, dass ich so meine Vorstellungen besser realisieren kann. Der nächste Schritt war dann die eigene Firma.

Sie waren für die Produktion des Eventfilms zum ersten Gründerpokern in Köln verantwortlich. Wie kam der Kontakt zu dem Veranstalter zu Stande? Sind Sie auch noch auf weiteren Gründerveranstaltungen aktiv?

Walenzyk: Der Kontakt zu Gründerpokern kam über das Business Portal Business-On.de zustande, für welches wir den Eventfilm erstellt haben. Schnell stellte sich heraus, dass die Veranstaltung sehr interessant wird und wir haben ein Konzept erarbeitet.

Wir filmen auch immer wieder Gründer- und Netzwerkveranstaltungen, welche ich generell für sehr spannend halte, insbesondere bei so außergewöhnlichen Themen.

2009 haben Sie – nachdem Sie in Peru einen Dokumentarfilm produziert haben – den Verein Grüne-Wüste-Peru e. V. ins Leben gerufen. Was hat es mit diesem Hilfsprojekt auf sich? Was tun Sie, um den Menschen in Peru zu helfen?

Walenzyk: Wir haben mehrere Dokumentarfilme in Peru gedreht, die teilweise noch im Schnitt sind. Thematisch ging es meist um soziale Aspekte, da ich die Lebenssituation in Peru gut kenne. So sind wir auf das Dorf Nuevo Ayacucho in der Wüste gestoßen, wo es weder Wasser noch Strom gibt und das Leben in Hütten unvorstellbar ist. So kam die Idee, den Verein Grüne Wüste Peru e.V. zu gründen, um Spenden zu sammeln. Vor Ort sorgt der deutsche Agraringenieur Alois Kennerknecht für die Umsetzung. Biomüllnutzung, schnell wachsende Pflanzen und Trockentoiletten sollen die Lebenssituation in armen Gebieten verbessern.

Wie wird es mit dem Projekt weitergehen?

Walenzyk: Momentan sind wir dabei, das Projekt vorzustellen und in die Medien zu bringen, denn nur so können genügend Spenden eingehen.
Auf weiteren Reisen werden die Fortschritte zukünftig in Film und Foto dokumentiert, was für eine bessere Transparenz bei den Spendern sorgt. Die Reisen werden aber natürlich nicht aus Spendengeldern finanziert.

Denken Sie, dass mit dem Unternehmertum eine besondere soziale Verantwortung einhergeht?

Walenzyk: Generell übernimmt jeder Unternehmer eine soziale Verantwortung, daher habe ich großen Respekt vor Firmen und Unternehmern, die eine gute Einstellung zu Mitarbeitern haben und sich z. B. dafür einsetzen, Arbeitsplätze in Deutschland zu halten.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg bei Ihren Projekten!

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