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17.09.14Leser-Kommentar

Mein Verlag bin ich

Self-Publishing im Trend

Sein Buch nicht nur selbst zu schreiben, sondern auch gleich selbst zu verlegen und zu vermarkten – das ist ein Trend, der auch in Deutschland immer mehr Autoren findet. Die Motive hierfür sind in erster Linie die Selbstkontrolle und das Mehr an Freiheit, das man gegenüber Schriftstellern genießt, die ihr Werk in einem Verlag veröffentlichen.

Kooperation mit Distributoren und Händlern

Das Internet und E-Commerce spielt für Self-Publisher eine wichtige Rolle: Die Veröffentlichung als e-Book ist heute der überwiegende Veröffentlichungsweg. Dabei vertreiben die unabhängigen Autoren häufig als Freiberufler ihre Werke vornehmlich über Distributoren wie Bookrix, epubli, neobooks, Smashwords an e-Bookhändler wie Apple, ebook.de, Hugendubel oder Thalia. Alternativ können die Independent-Werke auch direkt bei Online-Händlern wie etwa Amazon.de angeboten werden. Marketing und PR rund um das eigene Buch verbleiben dabei in den Händen des Self-Publishers. Außerdem gibt es auf der Angebotsseite auch Print-on-Demand-(BoD)-Anbieter wie Tredition.de, bei denen man als Self-Publisher sein Buch gleichzeitig als Paperback, Hardcover oder e-Book veröffentlichen kann.  Die Frankfurter Buchmesse greift Themen wie die "Discoverability" von digitalen Gütern wie Ebooks oder "Buchhandel und Self-Publishing" auf. 

Wichtig für den Erfolg: Der e-Bookhändler und das digitale Lesegerät

Wenn es für den unabhängigen Autor überhaupt eine Abhängigkeit (ähnlich wie von einem konventionellen Verlag) gibt, dann ist es die von den e-Bookshops. Als mittlerweile etablierte Schnittstelle zwischen Self-Publisher und Leser sind sie nicht mehr wegzudenken. Letztere sind es gewohnt, bei einem Online-Anbieter nach e-Books zu suchen – zumal sie an diesen häufig auch durch ihr digitales Lesegerät gebunden sind. Nach Homepages von Self-Publishern wird daher eher selten per Suchmaschine gefahndet, was diese als Verkaufsplattform hinter den e-Bookshops stark zurückfallen lässt. Ein weiterer Punkt, warum e-Book-Händler für Self-Publisher so wichtig sind, ist die werbliche Aktivität, die diese für e-Books von Self-Publishern einsetzen.

Die richtige Software: So wird das Skript zum e-Book

Wer zum Self-Publisher werden will, muss nach dem Verfassen seines Buches keine Angst vor dem Transfer zum digitalen Medium haben. Im Wesentlichen benötigt man nur ein Tool, um sein Skript in ein e-Book zu verwandeln. Hier empfehlen sich gleich mehrere, die das Werk ins ePub-Format transferieren: Papyrus Autor, Scrivener oder auch Jutoh. Wenn einem selbst das Know-how oder die Zeit fürs Transferieren fehlen, kann man sich auch an Service-Dienstleister wenden, die einem die digitale Arbeit abnehmen. In der Regel kostet die Konvertierung bei ihnen unter 100 Euro.  

Kommentare

  • A.Mensah

    09.01.16 (21:49:50)

    A UK law student resident in Germany.Your teaching is great so from to on will write books.Can I make this as a business

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