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27.08.15Kommentieren

WixStores im Produkttest

Schritt für Schritt zum eigenen Onlineshop (ohne Programmierkenntnisse)

Die Startseite von WixStores verspricht schöne Designs und viele Vorlagen und eine einfache Verwaltung, alles optimiert für mobile Endgeräte. In wenigen Klicks zum professionellen Online-Shop, heißt es. Wir haben getestet, ob WixStores hält, was es verspricht.

Quelle: Fotolia.com © vege

Nach der Anmeldung heißt es, Willkommen bei Wix und man wird aufgefordert ein Template auszuwählen. Worum geht’s? Musik oder Fotografie? Unterhaltung oder Einzelhandel & Mode? Wir entscheiden uns für den Online-Shop und da wir weder „Kleidung und Accessoirs“ noch „Gesundheit & Schönheit “ verkaufen wollen, setzen wir einen Haken bei „Andere“ – und los geht’s.

Jetzt werden einem die Templates auch grafisch präsentiert und man kann nochmals die Kategorien ändern. Es gibt eine Suchfunktion und Filter für die beliebtesten oder die neuesten Templates. Wir entscheiden uns dazu einen Feinschmecker-Online-Shop zu eröffnen.

What you see is what you get

Wir klicken auf bearbeiten und nach ein paar Minuten Ladezeit befinden wir uns in einem Editor. Der sieht auf den ersten Blick sehr schick aus und präsentiert sich aufgeräumt. Nach kurzer Eingewöhnungszeit sind dem weberprobten Nutzer die meisten Funktionen intuitiv klar. Alle Elemente, wie Texte, Bilder, Menües oder auch Abstände können mit wenigen Klicks geändert und so an die eigenen Ansprüche angepasst werden.

Auch ganz neue Seiten lassen sich einfach anlegen – und per Drag & Drop aus vorgefertigten, passenden Designelementen wie Buttons, Boxen, Hintergründe oder Galerien zusammenklicken. Sogar einen Live-Chat kann man ganz einfach auf seine Seite einbinden; ersmal kostenlos, später muss man zahlen. Auch ein eigener Blog lässt sich nahtlos in die Seite integrieren.

Alles funktioniert nach dem What you see is what you get-Prinzip – Vorstellungskraft ist also unnötig, alle Änderungen sind direkt sichtbar. Weiß man nicht weiter bzw. erkennt man nicht intuitiv, wozu ein Button oder eine Einstellung gut ist, gibt es zu fast allem eine Kontexthilfe; wenige Sätze, die erklären, worum es gerade geht. Außerdem gibt es einen Hilfebereich, der allerdings sehr übersichtlich ist.

Richtig durchstarten nur mit dem Premiumpaket eCommerce

Wir wollen einen Online-Shop eröffnen und dabei geht’s nicht nur um Design und Benutzerfreundlichkeit –wir müssen auch unsere Produkte und Preise verwalten, wollen vielleicht Provisionen vergeben, wir brauchen Bezahlmöglichkeiten, müssen den Versand regeln und schließlich mit Bestellungen umgehen. Alle diese Funktionen und noch einige mehr bietet WixStores. Möchte man das ganze allerdings veröffentlichen und Bestellungen entgegennehmen, wird einem das Premiumpaket eCommerce angepriesen. Für knapp über 16,00 Euro erhält man Werbefreiheit, 20 GB Speicherplatz, Statistiken, die Verbindung zu einer eigenen Domain, Premium-Support und eigentlich alles, was man braucht, um richtig loszulegen.

Fazit: WixStores präsentiert sich zumindest auf den ersten Blick durchdacht, intuitiv nutzbar und ausgestattet mit allen wichtigen Funktionen. Es wird einem jedoch bereits nach kurzer Zeit klar, wie viel Arbeit es ist, einen Online-Shop zu eröffnen, und an was man alles denken muss. In wenigen Klicks geht das nicht – man brauch viel Zeit und Disziplin. WixStores kann dabei unterstützen, aber eben nicht alle Arbeit abnehmen. Es ist mit Sicherheit eine kostengünstige Alternative zu einer Webagentur oder anderen Baukastensystemen. Bei unserem Kurztest kamen wir sehr gut klar, es ist aber nicht auszuschließen, dass manch einer WixStores als zu einschränkend erlebt und bald an die Grenzen der Software stößt. Unser Tipp: Antesten lohnt sich!

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