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18.10.11Leser-Kommentare

Public Relations

Samwer beißt Butcher

Als einer der bekanntesten Entrepreneure Deutschlands kann es sich Oliver Samwer anscheinend leisten, einen Interview-Termin mit Mike Butcher von TechCrunch Europe auf dem diesjährigen IdeaLab! platzen zu lassen. Für viele junge Start-ups wäre ein Feature auf TechCrunch dagegen das höchste der Gefühle. Auf der Startup Week Wien erklärte Butcher höchstpersönlich, wie einem seine Aufmerksamkeit – und die vieler anderer Journalisten – sicher ist.

Mike Butcher weiß, wie er sich Aufmerksamkeit verschafft (Foto: STARTeurope)Mike Butcher weiß, wie er sich Aufmerksamkeit verschafft (Foto: STARTeurope)

Kurz zum Hintergrund: Mike Butcher, Chefredakteur des renommierten Web- und Mobile Start-up Blogs TechCrunch Europe, und Serial Entrepreneur Oliver Samwer waren – laut TechCrunch – auf dem diesjährigen IdeaLab! zu einem Interview verabredet. Nur hatte Samwer anscheinend überhaupt keine Lust, sich von Butcher bezüglich des Geschäftsgebarens seines Inkubators Rocket Internet oder zu den Vertriebsmethoden des AirBnB-Clones Wimdu ausfragen zu lassen. Stattdessen stieg Samwer in seine Limousine und fuhr von dannen. Einen gut fünfminütigen Audio-Mitschnitt des Fast-Interviews veröffentlichte Butcher anschließend auf TechCrunch Europe und hatte damit – auch ohne "richtiges" Interview – seine Story!

Und eine gute noch dazu: Hier biss eben nicht der Hund den Mann, sondern der Mann den Hund. Das ist ungewöhnlich! Das sorgt für Aufmerksamkeit! Das ist es, was Journalisten wie Butcher wollen. Und das steht nicht nur in jedem PR-Ratgeber, sondern war auch der erste – und vielleicht wichtigste – Tipp, den Mike Butcher in seinem sehenswerten Vortrag zum Umgang mit der Presse dem Publikum der Startup Week Wien mit auf den Weg gab.

Weitere wertvolle Tipps zur Start-up-Pressearbeit finden sich auf deutsche-startups.de (10 Tipps für erfolgreiche Online-Pressearbeit) sowie bei förderland ( So sehen Pressemitteilungen aus, die wir und andere Start-up-Medien gerne lesen ). Tilo Bonow hat auf deutsche-startups.de außerdem kürzlich die 20 Journalisten zusammengetragen, an denen kein Gründer vorbeikommt – außer vielleicht Oliver Samwer!

Kommentare

  • Mihai Eftimin

    19.10.11 (15:16:56)

    Laut Bericht hat Herr Samwer das Interview verweigert, weil er die Darstellungsweise von TechCrunch f?r einseitig oder sogar gef?rbt h?lt. Als n?chstes regt Herr Butcher sich dar?ber auf. Und als n?chstes stellt er ein nicht authorisiertes Interview (das keines ist) ins Netz. Der n?chste Schritt m??te doch eigentlich sein, da? alle sagen, der Mann verh?lt sich regelwidrig (und wie eine beleidigte Leberwurst). Stattdessen aber regen sich alle ?ber Herrn Samwer auf, der nur einen Fehler gemacht hat: mit Herrn Butcher zu reden statt einfach "no comment" zu sagen wie jeder Politiker. Mir scheint das alles wieder ein Debatte zu sein, in der es jeder "gute deutsche" Neider es dem Reichen g?nnt, da? ein Reporter ihn l?cherlich macht. Abschlu?frage: wer hat eigentlich mehr Arbeitspl?tze geschaffen? Rocket Internet oder Herr Butcher?

  • Luis Kentzler

    19.10.11 (20:44:48)

    Photo taken by Luis Kentzler.
    www.kentzlerphotography.com

  • Kathrin

    20.10.11 (10:29:42)

    Huh! Das ist f?r manche hier und anderswo ja eine GANZ ERNSTE Geschichte. Aber wer wird denn zum Lachen gleich in den Keller gehen?!

    Offenbar gab's ja noch ein Interview von Herrn S. Da erl?utert er seine Sicht auf das Thema "Backmischungen".
    Hier entlang bitte: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Bn6sWrx4J1o

    Gru?, Kathrin von startup-erfolg

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