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04.03.11Kommentieren

Interviewfragen an Nominees

NUK-Businessplan-Wettbewerb 2011, Stufe 1

Wir haben den Teilnehmern des Businessplan-Wettbewerbs der NUK in Köln 5 Fragen gestellt, die uns ihr Konzept und ihre Motivation ein wenig näher bringen sollen. Seien wir also gespannt, was hinter den sonst oft anonymen Teamnamen steckt.

FES SensortechnikFES SensortechnikKonTEMKonTEMScience2BScience2B

Teamname: FES Sensortechnik (Hauptpreisträger, 500,00), Düsseldorf

Fassen Sie bitte die Hauptvorteile Ihres Start-ups in einem Satz
zusammen!

Prof. Dr. Klaus Schierbaum: Unser Unternehmen wird kostengünstige und erstklassige Sensoren produzieren, die es ermöglichen werden, ein Wasserstoff als Energieträger nutzendes Zeitalter sicher zu bestreiten.

Warum ist das Team für die anstehenden Aufgaben so geeignet?

Schierbaum: Es ist eine traumhafte Kombination aus inspirierender Neugierde, und viel Erfahrung auf dem Gebiet. Die Mischung aus kulturellen Unterschieden und die inhomogene Altersstruktur stimmen.

Um welche Erkenntnisse sind Sie nun schlauer als vor der Teilnahme am
NUK-Businessplan-Wettbewerb?

Schierbaum: Bislang haben wir vor allem die Begutachtung der ersten Runde schätzen gelernt, die konstruktive Kritik der Gutachter, auch Gespräche während eines Coaching-Abends von NUK. Und wichtig war das Präsentationsseminar im GTC Gummersbach, bei dem alle Nominees sich kurz vor der Preisverleihung kostenlos für den Elevator Pitch auf der NUK-Bühne trainieren lassen konnten: Mein Teamkollege Boris Müller, der unsere Idee am 22. Februar vorstellte, musste hart an sich arbeiten, um den Physiker aus sich herauszukriegen. Aber nach acht Stunden konnte er unser Projekt in drei Minuten so darstellen, dass es auch für Laien interessant und verständlich ist… NUK bietet vielfältige Unterstützung im Umfeld des Business-Planes.

Welches sind die größten Hürden, die Sie noch zu nehmen haben?

Schierbaum: Wir müssen uns zunächst mit der Kleinserienfertigung beschäftigen, der statistischen Bewertung der Sensoren im Hinblick auf die Spezifikationen der Kunden. Dann muss die Herstellungstechnologie festgelegt werden und der Fertigungsprozesses aufgebaut werden. Parallel dazu müssen Patenterteilung, Lizenzen etc mit unserem Vertriebspartner, der ODB-tec in Neuss endgültig geklärt werden, schlussendlich muss über Firmenort, Personal gesprochen werden. Und dafür sind Gespräche mit Investoren zwingend notwendig. Wir sind da aber recht zuversichtlich, denn eine Investition in FES Sensortechnik ist eine Investition in eine sichere und saubere Mobilität.

Was war die Hauptmotivation hinter der Gründung?

Schierbaum: Forschungsergebnisse aus der Universität in einem Start-up-Unternehmen umzusetzen, sind für einen Hochschullehrer wie mich in jedem Fall interessant; und für junge Forscher ergeben sich daraus wieder neue Möglichkeiten und neue Erfahrungen.

Vielen Dank!


Teamname: KonTEM (Hauptpreisträger, 500,00), Bonn

Fassen Sie bitte die Hauptvorteile Ihres Start-ups in einem Satz
zusammen!

Joerg Wamser: Um gezielt Medikamente zu entwickeln, muss man biologische
Strukturen auf molekularer Ebene untersuchen. KonTEM entwickelt ein
Phasenkontrastsystem für Elektronenmikroskope, das bisher verborgene Details sichtbar macht und aufwändige Probenpräparation ersetzt. Dies ermöglicht bessere Einsichten über den Aufbau und die Funktion von
Zellen bei geringerem Zeitaufwand.

Warum ist das Team für die anstehenden Aufgaben so geeignet?

Wamser: Wir sind Pragmatiker mit starkem Kundenfokus und ergänzen uns
hervorragend in unseren fachlichen Qualifikationen. Wir sind glaubwürdig für die Kunden, weil wir fest in der übersichtlichen elektronenmikroskopischen "Community" integriert sind.

Um welche Erkenntnisse sind Sie nun schlauer als vor der Teilnahme am
NUK-Businessplan-Wettbewerb?

Wamser: Für die Einreichung unserer Geschäftsskizze bekamen wir zwei
Gutachten, von deren Umfang und Fundiertheit wir sehr positiv überrascht
waren. Die Gutachten enthielten viele hervorragende Anregungen und wir
nutzten im Anschluss auch die Möglichkeit zur Rücksprache mit beiden Erstellern. Anregungen, z.B. zum Wettbewerbsvergleich, bauen wir nun in
die nächste Fassung unseres Businessplans ein. Super Sache und vielen
herzlichen Dank an NUK für die Arbeit!

Welches sind die größten Hürden, die Sie noch zu nehmen haben?

Wamser: Das Momentum der ersten beiden Aufträge zu erhalten und neben
dem biologischen Segment weitere Anwendungen in der Polymerforschung zu
untersuchen.

Was war die Hauptmotivation hinter der Gründung?

Wamser: Wer liebt was er tut, braucht nie wieder zu arbeiten.


Christiane Schüle, Science2B (Top 14 aus 126), Düsseldorf

Fassen Sie bitte die Hauptvorteile Ihres Start-ups in einem Satz
zusammen!

Christiane Schüle: Wir bringen naturwissenschaftliche Patente/ Prototypen durch aktive Vernetzung und partnerschaftliche Zusammenarbeit schneller auf
den Markt.

Warum ist das Team für die anstehenden Aufgaben so geeignet?

Schüle: Chemie als auch BWL-Hintergrund sowie Industrieerfahrung im
Forschungs-/ Technologie- und Start-up-Management.

Um welche Erkenntnisse sind Sie nun schlauer als vor der Teilnahme am
NUK-Businessplan-Wettbewerb?

Schüle: Sehr gute Gründungsunterstützung im Konkreten. Alle Fragen werden kompetent beantwortet. Die im Rahmen des Wettbewerbs angebotenen Vortragsthemen sind für alle Gründer wichtig. Super Netzwerk! Die Gutachten sind sehr hilfreich, da ausführlich, unabhängig und kompetent.
Man kann dann an diesen Punkten arbeiten.

Welches sind die größten Hürden, die Sie noch zu nehmen haben?

Schüle: Viele innovationsfreudige Menschen zur win-win Zusammenarbeit
gewinnen, um zielgerichtet High-Tech schneller auf den Markt zu bringen.

Was war die Hauptmotivation hinter der Gründung?

Schüle: Spaß am Technologietransfer und mit Menschen und Innovationen
Märkte bewegen zu können.

Vielen Dank!

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