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10.09.10Kommentieren

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Neue Geschäftsideen im Fokus. Heute: Bella Hybrid Aircraft

Viele Start-ups halten ihre Geschäftsideen bis zum letzten Augenblick unter Verschluss, denn oft überwiegt die Angst, ein Nachahmer könne Ihnen die Butter vom Brot stehlen. Ganz anders vier Teilnehmer des Businessplan-Wettbewerbs "promotion nordhessen", die erkannt haben, dass sich ihre Startchancen durch einen offensiven Umgang mit der Öffentlichkeit erhöhen. Hören wir also heute dem Bella Hybrid Aircraft-Team zu und freuen uns darauf, wie sie mit unseren kritischen Nachfragen umgehen.

Start ab! (c) Gisela Peter, pixelioStart ab! (c) Gisela Peter, pixelio

BELLA HYBRID AIRCRAFT

Heute stellt das Team Bella Hybrid Aircraft, Teilnehmer des Businessplan-Wettbewerbs promotion nordhessen seine Gründungsidee vor. Schauen wir, was sich hinter dem Flugzeugbauprojekt verbirgt:

"Wir sehen es als unsere Mission, eine Serie von Hybridflugzeugen zur Verfügung zu stellen, um schnell und unproblematisch globale Brennpunkte erreichen zu können und die Mobilität von Menschen in schwerzugänglichen Regionen zu erhöhen."

Unsere Hybridflugzeuge können unabhängig vom Wetter und von den landschaftlichen Gegebenheiten eingesetzt werden. Dimitry Schuwalow, Projektmanager von BELLA HYBRID AIRCRAFT hat sich mit seinem Team zum Ziel gesetzt, mit einer neuen innovativen Technologie eine führende Position nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit aufzubauen. Wir bieten eine Reihe von Flugzeugen an, die von Leicht- bis zu Schwertransporten mit einer Traglast von 20 bis 400 Tonnen geeignet sind. Das Flugzeug BELLA ist ein kombinierter Flugapparat, welcher die besten Eigenschaften herkömmlicher Fluggeräte wie z. B. Flugzeuge, Wasserflugzeuge, Hubschrauber und auch Amphibienfahrzeuge vereint. Als Modifizierung kann auf Kundenwunsch die Möglichkeit des Senkrechtstarts angeboten werden.

Die Auswertung von Branchendaten, Wettbewerbsanalysen und Befragungen potentieller Kunden zeigen, dass es durch die besondere Innovation des Produktes und der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten kein vergleichbares Produkt auf dem Weltmarkt gibt. Neben den niedrigen Betriebs-, Transport- und Beförderungskosten von BELLA sind die ca. 50% geringeren Anschaffungskosten gegenüber beispielsweise einem Hubschrauber einzigartig. "Die Stärken von BELLA liegen klar für Kunden und potenzielle Investoren auf der Hand: maximale Effizienz, hohe Zuverlässigkeit und sichere Nutzung, Unabhängigkeit und Flexibilität, vielfältige Einsatzmöglichkeiten, robuste Bauweise, einfache Technik, geringes Eigengewicht, extrem kurze Start- und Landewege (60 - 95 m), Unabhängigkeit von Flugplätzen und Landebahnen, und das Starten und Landen von nahezu jedem natürlichen Untergrund und bei jedem Wetter", so Schuwalow.

Zielgruppen könnte beispielsweise der Katastrophenschutz sein, weiter aber auch Mineralölgesellschaften (z. B. Gasprom) , geologische Institute, Feuerwehr (Einsatz bei Waldbränden etc.) D.h. alle Wirtschafts- oder Militärzweige die etwas mit Luftfahrt zu tun haben könnten, können von der BELLA Technologie profitieren. Die Patentfähigkeit von BELLA wurde bereits von mehreren Behörden bestätigt. Auch die Kosten des Flugzeugs für potenzielle Interessenten sind durch mehrfache Einsparmöglichkeiten gegenüber herkömmlichen Fluggeräten überschaubar. Die Benzinersparnis gegenüber herkömmlichen Flugzeugen ist 1/3 weniger, gegenüber eines Hubschraubers ein Vielfaches niedriger. Dies ergibt sich aus der speziellen Konstruktion der Motoren, der Aerodynamik sowie eines speziellen Werkstoffes, welcher die BELLA leichter als herkömmliche Flugzeuge macht. "Alles in allem kann man sagen, dass mit BELLA eine Marktnische in der Luftfahrt besetzt werden kann, von der wir glauben, dass hiermit ein komplett neuer Wirtschaftszweig enstehen kann, welcher es uns ermöglichen könnte speziell an unserem Standort Nordhessen eine Vielzahl von Arbeitsplätzen zu schaffen", so Schuwalow.

förderland fragt nach:

1. Hat das Team tatsächlich die Kompetenz, ein Flugzeug auch durch zu entwickeln? Wie ist das Team aufgestellt? (Berufe, Kenntnisse, Fähigkeiten)

Ja, dass Flugzeug ist bereits fertig entwickelt. Es existieren 2 Prototypen, welche auf ihre Flugeigenschaften getestet wurden.

2. Wie sieht es mit der Marktreife aus?

Durch ihre Erfahrungen im Luftfahrtindustrie- und Transportbereich und bisherigen Arbeiten in verschiedenen Branchen bringt das Team ein vielschichtiges Wissen in das Unternehmen ein, um das Konzept des Hybridflugzeugs weiter zu entwickeln, zu produzieren und weltweit zu vertreiben.

  • Dr.Fillimonov - Erfinder, Berater, Fachmann auf dem Gebiet der Konstruktion und Entwicklung des Senkrechtstarts
  • Dimitry Schuwalow - Projektmanager, Jurist
  • Robert Kruk - Technischer Leiter im Bereich der Kunststoffverarbeitung
  • Sandra Kruk - als Teamkoordinatorin sowie Assistentin der Geschäftsleitung
  • Prof. Vasiliev- Spezialist für Aerodynamik
  • Dimitry Sucharev -- Marketing und Vertrieb
  • Dr. Efim Margolin -Berater vor Ort /Tumen

Kooperationspartner

SANDEXA Future Innovations, 30 Jahre Erfahrung in der Kunststoffverarbeitung, stellt die Produktionsflächen zur Verfügung

  • INPROSY – Werkstoffgeber
  • WOLKENWACHT- Flugzeuganwender
  • MAI-Moskauer Avia Institut
  • Fa.Antonov-Flugzeughersteller/Ukraine
  • Konstruktionsbüro Rekkof /Holland
  • Silense-Airkraft
  • Remos-Airkraft

3. Wieviel sollen die Anlagen kosten, in denen die BELLAs gebaut werden?

ca. 100 - 150.000 Euro.

4. Hat das Team auch das Durchhaltevermögen, die wahrscheinlich mehrjährige Entwicklungsphase zu überstehen?

Wie bereits erwähnt existieren 2 Prototypen, welche noch zur Marktreife gebracht werden müssen.

5. Welche Flugzeugtypen sollen gebaut werden?

  • Bella-1
  • Bella-2
  • Bella-4
  • (Traglasten von 300 kg. Bis 3.000 kg.)

6. Wo soll qualifiziertes Personal für das Projekt herkommen (Konstrukteure, Arbeiter, Qualitätskontrolle)?

Wir haben zum Teil bereits qualifizierte Fachleute an der Hand. Aus verschiedensten Bereichen und Ländern. Dies geht über Entwickler, Konstrukteure, Flugzeugbauer bis hin zum Verkauf.

7. Wie aufwändig ist die Zulassung solcher Flugzeuge, national und international?

Die endgültige Zulassung sowie die notwendigen Zertifizierungen dauern ab Start des Projektes ca. 630 Tage. Ziemlich aufwendig und kompliziert aber machbar.

8. Wie soll das Projekt finanziert werden?

Die Projektfinanzierung ist mit einem oder mehreren Investoren geplant. Zusätzlich mit Bankfinanzierung und Eigenkapitalhilfe.

9. Welche technologischen Partner sollen mit ins Boot geholt werden? Sind zuverlässige Zulieferer an der Hand?

Als technologischen Partner haben wir einen führenden Spezialisten aus dem aerodynamischen Bereich weiter Kooperationspartner aus dem Bereich der Herstellung von Faserverbund Kunstoffen etc. Ja, es sind zuverlässige Lieferanten an der Hand.

10. Ist auch ein Team-Mitglied für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit zuständig?

Businessplan inkl. Wirtschaftlichkeitsberechnung ist bereits seit Mai 2010 fertiggestellt.

11. Wie weit sind die Konstruktionspläne/Berechnungen fortgeschritten?

Die Konstruktionspläne existieren fertig auf Russisch und werden nach Klärung der Finanzierung in ein CAD Format umgewandelt und übersetzt

Auch Sie haben noch Fragen an das Team? Bitteschön:

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