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02.03.15Kommentieren

Logistik

Nachvollziehbare „Logistikketten“ dank Barcode Scanner und RFID-Technik

Wareneinkauf, Warenanlieferung, Warenversand – kurz gesagt: die Warenwirtschaft mit alle ihren Facetten bestimmt einen Großteil Ihres Geschäftes? Dann werden Sie sicher nicht abgeneigt sein, zu erfahren, wie Sie durch den Einsatz von Barcodescannern und RFID-Technik Ihre Logistik- und Warenwirtschaftsprozesse schneller, übersichtlicher und somit zeit- und kostensparender gestalten können.

Bildquelle: © WavebreakMediaMicro - Fotolia.com

Der Barcodescanner – das Segen bringende Tool (oder: die gut strukturierte Arbeitshilfe)

Barcodes auf Produkten, die  eingekauft, verkauft oder weiterverarbeitet werden, stellen eine enorme Arbeitserleichterung dar. Die schwarzen und weißen Striche, die auf den ersten Blick willkürlich angeordnet scheinen, können enorm viele Informationen speichern, die im Produktions- Versand- oder Logistikprozess einen reibungslosen Ablauf garantieren. Die programmierten Barcodes stehen für die Schlagworte Struktur, eindeutige Identifizierung, lückenlose Warenverfolgung und Zeit- und Kosten-Effizienz.

Der lückenlose Nachweis über die Herkunft und die genauen Inhaltsstoffe von Produkten wird in Deutschland immer wichtiger und somit die Dokumentation dessen immer detaillierter und aufwändiger. Um die Erfassung der Datenmengen zu vereinfachen, die sich bei der Produktion von Waren ergeben, die sich aus vielen Bestandteilen unterschiedlicher Herkunft zusammensetzen, bietet es sich an, Hilfsmittel einzusetzen. An dieser Stelle kommen Barcode Scanner ins Spiel, die unterschiedlich beschaffen sein können, aber alle mit dem gleichen Ziel arbeiten – Ihnen Ihr Management und Ihre Dokumentation zu erleichtern. Schlussendlich liegen Ihnen alle Informationen, die mehrere Barcode Scanner erfasst haben, an nur einer Stelle vor. Die entsprechende Software ermöglicht die Übertragung aller gescannten Daten in Ihr Warenwirtschaftssystem.

Welcher Scanner ist der richtige für Ihre Anforderungen?

Für die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche stehen auch die unterschiedlichsten Barcodescanner zur Verfügung. Eine große Auswahl findet man beispielsweise bei der AISCI Ident GmbH, dem Spezialisten für Systeme zur automatischen Identifikation.

Ein-dimensionale Barcode Technologie

Zu der ein-dimensionalen Barcode-Technologie gehören Geräte, die den „klassischen“ Barcode, bestehend aus schwarzen und weißen Streifen und einigen Zahlen scannen können.

Kommt ein Barcode Scanner in direkter Verbindung zu einem PC, Notebook oder einer Kasse zum Einsatz, empfiehlt sich ein Barcode Handscanner mit Kabel. Je nach Bedarf werden diese über ein Glatt- oder Spiralkabel angeschlossen.

Für  Arbeitsvorgänge, bei denen für die Datenerfassung mittels Barcode Scanner eine Kabellänge nicht ausreicht, bietet sich ein Handscanner mit Funk an. Ein mobiler Handscanner arbeitet mit der Schmalband-Technik oder mit Bluetooth.

Zwei-dimensionale Codes

Zu den zwei-dimensionalen Codes (2D Codes) zählt auch der immer beliebter werdende QR-Code, der auch als Flächen- bzw. Matrix-Code bezeichnet wird. Vorteil hierbei ist, dass in dieser Art Code mehr Informationen untergebracht werden können als in ein-dimensionalen Codes.

Scanner für 2D Codes können die derzeit gängigen 2D Codeformen „Stapelcodes“ und „Flächencodes“ erfassen.

Stationäre Scanner für die Industrie

Ein großes Einsatzfeld für stationäre Scanner ist die Fördertechnik in Industriebetrieben. Datenerfassung und Prozesssteuerung sind die Aufgaben dieser Art von Barcodescannern innerhalb automatisierter Produktionsabläufe. Auch bei der Paketverfolgung oder der Sortierung von Gepäck kommen stationäre Geräte zum Einsatz.

Berührungslose RFID Technik – die noch schnellere und bequemere Datenerfassung

RFID steht für die Begriffe „Radio Frequency Identification“. Hierbei handelt es sich um eine berührungslose Datenübertragung mittels Radiowellen. Zwischen Sender und Empfänger ist kein Sichtkontakt erforderlich. Der wichtigste Bestandteil dieser Technologie ist der Transponder, bei dem es sich um einen Microchip handelt, auf dem alle relevanten Informationen gespeichert sind. Der Transponder mit Antenne ist in ein Klebeetikett oder auch eine Plastikkarte integriert. Per Radiowellen nimmt die Scanner-Einheit die einprogrammierten Informationen auf und überträgt diese an ein angeschlossenes Warenwirtschaftssystem. Vorteil der RFID Technologie liegt in ihrer schnellen Datenerfassung in Echtzeit ohne dass Sichtkontakt zwischen Produkt und Empfangseinheit gegeben sein muss. Zudem besticht dieses System durch seine hohe Effizienz, da eine Pulkerfassung möglich ist, bei der mehrere Transponder gleichzeitig erkannt werden können.

Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, ist RFID nicht nur eine Scann-Methode für große Unternehmen. Die Wahl des richtigen Scanners hängt immer von den jeweiligen Begebenheiten und Anforderungen eines Unternehmens ab. Daher empfiehlt es sich, weit im Vorfeld einen Experten für eine genaue Bedarfsanalyse zu Rate zu ziehen.

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