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25.02.11Kommentieren

Preisverleihung

Münchener Businessplan-Wettbewerb: Diese Ideen haben gewonnen!

Der Münchener Businessplan-Wettbewerb deckt einen Gutteil der bayerischen Gründer ab und förderte letztes Mal interessante Projekte zu Tage. Werfen wir auch heute einen Blick auf die Gewinner der ersten Wettbewerbsstufe. Lesen lohnt sich!

Der Münchener Businessplan-Wettbewerb hat nicht nur die zehn Gewinner der ersten Wettbewerbsstufe gewählt, sondern im die Gunst der Stunde genutzt, um einen neuen Businessplan-Leitfaden zu veröffentlichen. Die Sieger gibt es nachfolgend zu sehen – den Leitfaden gibt es hier.

Hier also die zehn Teams, die mit jeweils 500 Euro Prämie ins Ziel gelaufen sind:

1. Abberior – Dieses Start-up aus dem medizinischen Forschungssektor hat sich eine Palette an nützlichen Farbstoffen ausgedacht, die Zellproben kontrastreich einfärben – das Resultat: Der Forscher sieht mehr!

2. algaegrowth – Algen haben eine weit größere Bedeutung als dass sie am Baggeresee die Badehose grün färben. Wer Bioethanol herstellen will, wer die Abfallstoffe der Algen nutzen möchte oder die schiere Biomasse benötigt – dieses Team (der TU München entsprungen) entwickelt Reaktoren, in denen sich die kleinen grünen Kerlchen extrem wohl fühlen und wachsen. Weitere Vorteile: geringe Anschaffungskosten und höhere Erträge als die Konkurrenz.

3. Kinema – „Ich hab Rücken!“ - Diese Entschuldigung gilt bald nicht mehr, zumindest, wenn man sich die Bürostühle von Kinema zulegt, die orthopedisch, designmäßig und multifunktionell dem Büroknecht den Rücken stärken und Leiden an der Wirbelsäule vorbeugen.

4. LeihDeinerStadtGeld – Klamme Kommunen sind zwar eher ein NRW-Problem, doch die Bayern finden einen Lösungsansatz: Dieses Start-up schafft ein Portal, auf dem Bürger Kommunen Geld leihen können und so aktiv auf lokale Entscheidungen produktiv Einfluss nehmen können. Und das Portal sorgt im Hintergrund dafür, dass alles reibungslos funktioniert.

5. SmartSurgicalSolutions – Eine clevere Idee: Ein Röntgengerät ist mit einer Kamera gekoppelt, die das selbe Gesichtsfeld aufweist. So können Röntgenaufnahmen in Echtzeit mit der Position des Patienten verglichen werden. Schmerzstellen werden so konkreter lokalisiert, wobei gezielter taktil und auskultativ untersucht werden kann.

6. Sona – Dieses Team hat sich der virtuellen Realität verschrieben: Eine modulare Softwareplattform bietet Unterstützung bei der Entwicklung von Augmented Reality-Anwendungen und Head-Up-Displays. Eine grafische Oberfläche macht einen leichten Einstieg möglich.

7. Spyre – LEDs sind nütliche kleine Dinger: Sie kommen mit wenig Saft aus und dank Ihrer geringen Größe lassen sie sich nahezu überall einbauen. Doch das zu planen ist oft kompliziert, deshalb hat sich das Spyre-Team eine Reverse-Engineering.Methode ausgedacht, um angedachten Designs die richtige LED-Technik zu verpassen.

8. Verxo – Finanzanlysen – ein trockenes Thema. Wenn man in diesen Zahlenwerken nicht genau nachliest, passiert schnell einmal eine Weltwirtschaftskrise oder so etwas. Das muss geändert werden, dachten sich die drei Passauer. Ihre semantische Textanalyse-Software durchforscht Finanzberichte auf die wichtigsten Themen: Da wo es kritisch wird. Genau die richtige Richtung, wenn wir uns ins Web 3.0 begeben wollen!

9. WEmecs – So ein Windkraftrad ist nicht einfach zu steuern – ein ganzer Offshore-Windpark erst recht! Aber nicht zu schwierig für das WEmecs-Team, dessen Software, das Optimum an Leistung aus den Windgeneratoren herausholt – durch eine geschickte computergesteuerte Regulierung. Das Besondere ist aber die Sensorik, die mit Lichtleiterkabeln arbeitet.

10. - Werbetraeger24 – Mediaplaner können künftig schonmal die Nummer von Ihrem Sachbearbeiter im Arbeitsamt ausfindig machen. Denn das Werbetraeger24-Team kam auf die Idee, alle Werbeträger aufzulisten und miteinander zu vergleichen. Eine Software könnte alsbald die optimalen Kampagnenanforderungen geschickt ausrechnen und das Budget verwalten.

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