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16.02.07Kommentieren

Münchener Business Plan Wettbewerb 2007 - Die Sieger der Ideas Stage stehen fest

Die besten Geschäftsideen der Ideas Stage aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und privatwirtschaftlichen Unternehmen wurden am 15. Februar in München prämiert.

Münchener Business Plan Wettbewerb 2007 - Die Sieger der Ideas Stage stehen festMünchener Business Plan
Wettbewerb 2007: Die Sieger
der Ideas Stage stehen fest.

Aus den insgesamt 232 Einreichungen ginen am Ende dreizehn Gewinner hervor. Die Preise gingen an naturwissenschaftliche Innovationen, IT-basierte Geschäftsmodelle und Angebote für den Freizeitmarkt.

Die Sieger aus der Ludwig-Maximilians-Universität München waren bereits Anfang Februar bekannt gegeben worden. Bei der Prämierungsfeier des MBPW am 15. Februar wurden die Sieger aus den Teilnehmer-Gruppen Fachhochschule München, Technische Universität München und Weitere Hochschulen, Forschungseinrichtungen und privatwirtschaftliche Unternehmen ausgezeichnet.

"Der große Zuspruch zu unserem Wettbewerb, unsere überbuchten Workshops und überfüllten Veranstaltungen haben uns in dieser Saison richtig überrascht. Aber besonders erfreulich sind die Einreichungen aus den Forschungseinrichtungen und Universitäten mit extrem wachstumsstarken Geschäftsideen.“ bilanziert MBPW-Geschäftsführer Werner Arndt. „Bei diesen spannenden und patentbasierten Geschäftsideen zeichnet sich auch bereits ein hoher Bedarf an Beteiligungskapital ab. Die neuen bayerischen Fonds-Angebote in Bayern kommen da gerade zur rechten Zeit."

Auch wenn sich bei den Bewertungen die technologie-basierten Einreichungen durchgesetzt haben, zeichnet sich ein neuer Trend ab, so Werner Arndt: "Eine weitere erfreuliche Entwicklung ist parallel zu erkennen: Die gesellschaftlichen Veränderungen lassen immer mehr Geschäftsideen in den Bereichen der Social Entrepreneurship entstehen. Fast die Hälfte der Dienstleistungsideen haben sich diesen Wachstumsmarkt vorgenommen."

Die Sieger der Ideas Stage – Stufe 1 2007

Fachhochschule München

1. Platz Artificial:
Die Artificial GbR entwickelt eine Middleware "EKI One" für emotionale und künstliche Intelligenz für Computerspiele. Spieleentwickler können mit dieser Technologie das Verhalten von NPCs (Non Player Charaktere) schneller und kostengünstiger entwickeln und sind so in der Lage, lebendigeres Verhalten der Spielfiguren zu generieren. Besonderes Gewicht wird dabei auf die emotionale Intelligenz und deren Expression gelegt.
Team: Christian Brambach, Frank Gwosdz, Serein Pfeiffer, Daniel Renner

2. Platz: Bluesunset
Hierbei handelt es sich um einen neuartigen Ansatz zur Energiespeicherung. Er besticht nicht nur durch seine niedrigen Produktionskosten und die große Energiedichte, sondern vor allem durch seine Umweltverträglichkeit.
Team: Stefan Benz, Daniel Konhäuser

3. Platz: SEGIN
Segin-Navigation entwickelt eine Software zur Erstellung eines Informationssystems. Durch die Software kann der Nutzer leicht, selbständig und schnell ein solches System schaffen. Dieses System bietet neben den Informationen ein dreidimensionales Routing-Verfahren zur Navigation von Fußgängern innerhalb mehrgeschossiger Gebäudekomplexe.
Team: Dominik Ertl, Rainer Knab, Hendrik Loch, Peter Neumann

Technische Universität München (TU München)

Sieger Studenten Teams: AdPearls
Das Unternehmen AdPearls vermarktet Internetseiten auf innovative Weise. Auf seinem elektronischen Marktplatz führt es Betreiber von Internetseiten und werbetreibende Kunden vollautomatisch zusammen. Den Kunden von AdPearls wird dadurch die Möglichkeit eröffnet, mit ihren Anzeigen die richtige Zielgruppe zu erreichen, während es den Betreibern von Web2.0-Diensten - wie z.B. Internetcommunitys - eine lukrative Einnahmequelle bietet.
Team: Walter Andreas Pucko, Lorenz Winkler

Sieger Wissenschaftler-Teams : H. pylori Therapie+Impfung:
Das Team entwickelt einen Impfstoff und neue Antibiotika gegen einen der weltweit häufigsten bakteriellen Infektionserreger, Helicobacter pylori, der Magenkarzinome und Geschwüre verursacht. Dabei wird ein Lösungsansatz verfolgt, der Abwehrmechanismen des Keims ausschaltet und so die Infektion bekämpft. Durch hohe Effizienz und geringere Kosten ist so ein breiter Markt erreichbar.
Team: Dr. Markus Gerhard

Weitere Hochschulen, Forschungseinrichtungen, unternehmerisches Umfeld

Schutzfolie für Beton
Lange Austrocknungszeiten (6 bis 8 Wochen) und Schäden wie Risse und Verformungen („Schüsseln“) bei Estrichen kennen jeder Architekt und viele Bauherren. Durch ein neuartiges Verfahren können diese Probleme einfach und preiswert gelöst werden. Gleich nach Begehbarkeit wird eine wasserdichte Kunststofffolie auf die Zementestrichoberfläche aufgeklebt. Schon nach 5 Tagen kann so ein Norm-Zementestrich mit Bodenbelag belegt werden. Die Restfeuchte wird durch Zement-Hydratation chemisch abgebaut.
Team: Zvonko Kracun
Herkunft: Privatwirtschaftliches Unternehmen

Fraunhofer Mikropumpe
Um Flüssigkeiten oder Gase zu befördern und zu dosieren, werden allgemein Pumpen eingesetzt. Für die Dosierung besonders kleiner Volumina (im Bereich einiger Mikroliter pro Minute und weniger) gibt es bisher jedoch keine Pumpsysteme am Markt, die diese Aufgabe zufrieden stellend erfüllen. Mitarbeitern des Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) ist es gelungen eine Pumpe zu bauen, die dieses Problem löst. Eine Ausgründung des Instituts soll nun diese Pumpe am Markt etablieren und vertreiben. Weitere Pumpsysteme, die das IZM derzeit entwickelt, werden das Produktportfolio zukünftig ergänzen und dadurch die Ausgründung weltweit zum umfassendsten Anbieter von Mikropumpsystemen machen.
Team: Dr. Markus Herz, Dr. Martin Richter
Herkunft: Fraunhofer Gesellschaften

Medicaltex
medicaltex entwickelt medizinische Messinstrumente, um die Qualität einer medizinischen Behandlung zu quantifizieren. Die Kombination von ärztlicher Dokumentation und Patientenzufriedenheit bildet das Fundament der Auswertungsberichte, die den direkten Vergleich der Ärzte bzw. Kliniken untereinander ermöglicht. 2006 wurden ca. 100.000 ambulante Operationen in Deutschland mit dem Fragebogensystem AQS1 dokumentiert. AQS1 hat sich bei Ärzten und Krankenkassen bereits als Standard für eine hochwertige Qualitätssicherung etabliert. Mit den neu entwickelten Messinstrumenten strebt medicaltex die Marktführung im Krankenhaussektor sowie bei allgemeinen Patientenbefragungen an.
Team: Dr. Klaus Bäcker, Ralf Mayr
Herkunft: Privatwirtschaftliches Unternehmen

BikeGuide24
Der BikeGuide24.com ist ein Online Routenplaner für Outdoorsportler der dem Nutzer die Möglichkeit bietet, eine individuelle, dynamische Tourenplanung durchzuführen. Dabei werden sowohl Eigenschaften der Route (Schwierigkeit, Befahrbarkeit, Höhenmeter, usw.) als auch Sehenswürdigkeiten, Übernachtungs- und Einkaufsmöglichkeiten berücksichtigt. Diese Daten werden dem Nutzer in verschiedenen Formen (PDF, Ausdruck, GPS Track, PDA und Handy, ...) zur Verfügung gestellt.
Team: Nils Boeffel, Jörg Renner
Herkunft: Privatwirtschaftliches Unternehmen

Saut’ex - Skispringen für Jedermann
Mechanische Vorrichtung für Skisprungschanzen, die das Skispringen auch unerfahrenen Personen ermöglichen soll. Diese ist über den kompletten Hang gespannt, die den daran eingehängten Skispringer auf seiner Idealfluglinie begleitet und ihn bei etwaigem Abweichen von dieser sicher und sanft zu Boden bringt.
Team: Mike Nedelko, Johannes Petrowitsch, Isabella Schlager, Christian Schöpp, Franz Wolfgang Spitzner
Herkunft: FH Salzburg

MindGuard
In den letzten Jahren erlitt die Filmindustrie hohe Verluste durch Raubkopien. Mit PirateShield wird ein innovatives Mittel bereitgestellt, welches effektiv und kostengünstig das Mitschneiden von Kinofilmen verhindert. Durch die Flexibilität des Systems kann es auf jeden Kinosaal individuell angepasst werden und bietet somit flächendeckenden Schutz gegen Piraterie.
Team: Anton Imgrundt, Sebastian Fritsche, Christian Scharnetzky, Norman Schuppan
Herkunft: Uni BW München

© förderland 2007

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