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25.05.11Kommentieren

NUK

Mitstreiter nicht gesucht, aber gefunden?

Auch wer kein Preisgeld kassiert, kann beim NUK-Businessplan-Wettbewerb als Gewinner hervorgehen. Denn bei diesem Wettbewerb findet man nicht nur Rat, potentielle Investoren und Kunden, sondern unter den anderen Teilnehmern eventuelle Mitstreiter für das eigene Projekt. So geschehen bei dem Düsseldorfer Team von FES Sensortechnik, das sich nun mit Christiane Schüle eine vielversprechende Verstärkung ins Boot geholt hat.

Christiane SchüleChristiane Schüle

Der Businessplan-Wettbewerb von NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. mit Hauptsitz in Köln ist einer der größten in ganz Deutschland. Die Teilnahme lohnt sich: Für jede Einreichung erhalten Gründer aller Branchen kostenloses, unabhängiges Feedback zu ihrem Businessplan in Form von Gutachten und können ihn so im Laufe des Wettbewerbs weiterentwickeln. Darüber hinaus profitieren die Teilnehmer von dem kostenlosen Coaching- und Fortbildungsprogramm. Der Wettbewerb durchläuft insgesamt drei Stufen, in denen jeweils die besten Geschäftskonzepte ausgezeichnet werden. Auf den Gesamtsieger des NUK-Businessplan-Wettbewerbs wartet am Ende ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Bei den zahlreichen Networking-Veranstaltungen des Verbandes haben die Teilnehmer außerdem die Chance sich untereinander kennenzulernen. Was daraus entstehen kann, zeigte sich jüngst wieder beim diesjährigen Wettbewerb.

Statt Preisgeld Großkunden gewonnen

Christiane Schüle nutzt die Angebote des aktuellen NUK-Businessplan-Wettbewerbs seit November 2010 und schaffte es in Stufe 1 mit dem Konzept zu Science2B im Februar unter die besten 14 Gründerteams. Die Diplom-Chemikerin mit Zusatzqualifikation in Wirtschaftschemie möchte als Consultant naturwissenschaftliche Forschung schneller und effizienter auf den Markt bringen. Im Mai präsentierte sie sich nun als Teil des Gründerteams von FES Sensortechnik, Hauptpreisträger in Stufe 1 und Nominees in Stufe 2., Schüle und die HighTech-Gründer hatten sich bei NUK zwar nicht gesucht, aber gefunden: "Meine Geschäftsidee Science2B hat dank NUK schon vor Gründung mit der FES Sensortechnik den ersten ‚Großkunden‘. Eigentlich hatte ich dies erst für nächstes Jahr auf dem Plan. Aber die FES Sensortechnik mitaufzubauen – und damit in einem tollen Team eine zukunftsträchtige, überzeugende, nachhaltige HighTech-Geschäftsidee – , kann und will ich mir nicht entgehen lassen!", erklärt Christiane Schüle.

Die Geschäftsidee des Forscherteams von FES Sensortechnik ist es, kostengünstige und technisch hochwertige Wasserstoff-Hybridsensoren zu produzieren, die in wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen zum Einsatz kommen sollen. Als Ausgründung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist das Team vor allem wissenschaftlich geprägt. Daher haben Mhamed El Achhab und Prof. Dr. Klaus Schierbaum in der in Managementfragen und R&D-Technologietransfer erfahrenen Christiane Schüle eine perfekte Ergänzung gefunden: "Ich werde bei der FES Sensortechnik die Geschäftsführung sowie alle Business-/Management-Aufgaben übernehmen. Erster Meilenstein ist es, die Finanzierung sicherzustellen." Hierfür suchen die Düsseldorfer noch Unterstützer. Wer weiß, vielleicht wird das neuformierte Gründungsteam auch im Hinblick auf Geldgeber bei NUK fündig.

Im Team macht Gründen mehr Spaß

Ihre eigene Geschäftsidee Science2B wird Christiane Schüle zwar zugunsten ihrer neuen Funktion im Team von FES Sensortechnik zunächst zurückfahren, sie will sie aber nicht aus den Augen verlieren. Die Entscheidung fiel ihr nicht schwer:"Im Team macht eine Gründung viel mehr Spaß, das kann ich als bisherige Einzelkämpferin schon nach so kurzer Zeit bestätigen!“ Anderen Gründern empfiehlt Schüle die Teilnahme an einem Businessplan-Wettbewerb auch dann, wenn das Team bereits komplett ist: "Man bekommt rundum professionelle Unterstützung, hilfreiche Gutachten und lernt, zumindest in meinem Fall bei NUK, viele motivierende Menschen kennen. Unternehmensgründungen sind eine große Herausforderung, deshalb sollte man alle Unterstützung auch annehmen."

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