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09.03.09Kommentieren

Projekt

Kostenlose Beratung und Förderung für Green-IT

Der Einsatz von Green-IT schont nicht nur die Umwelt, sondern bietet auch Einsparpotenziale für die Unternehmen. Um energieeffiziente Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen voranzutreiben, haben Bundesumweltministerium (BMU), die KfW und der IT-Branchenverband Bitkom jetzt ein Beratungs- und Förderungsprojekt gestartet.

Die Förderung der KfW richtet sich an Freiberufler und Unternehmen, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden. Die Bank unterstützt IT-Vorhaben, die eine Energieeinsparung von mindestens 20 Prozent erreichen. Dafür stellt sie Fördermittel im Rahmen ihres ERP-, Umwelt- und Energieeffizienzprogramms zur Verfügung. Um in den Genuss der Mittel zu kommen, müssen die Antragsteller keine neuen Effizienz-Verfahren entwickelt haben. Sie können auch auf bereits etablierte Techniken zurückgreifen.

Bei Bewilligung des Antrags finanziert die Bank bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten mit zinsgünstigen Krediten. "Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz höchstens 10 Millionen Euro erhalten eine zusätzliche Zinsvergünstigung", heißt es in der Pressemitteilung.

Das Bundesumweltministerium will ebenfalls Investitionen in Green-IT fördern. Bei der Behörde stehen allerdings vor allem Pilotprojekte im Vordergrund. Die dürften vor allem größere Unternehmen, Schulen oder Organisationen sein. Im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms des Bundesumweltministeriums werden Zinszuschüsse zu Darlehen oder Investitionszuschüsse gewährt.

Für die Beratung zum Thema Green-IT richtet Bitkom ein Büro ein. Auch dieser Teil des neuen Projekts richtet sich eher an die Energie-Großverbraucher, wie Bitkom-Präsident Scheer erklärt: "Wir wollen professionelle Anwender wie Hochschulen, Schulen, Behörden, Unternehmen oder Non-Profit-Organisationen ansprechen und ihnen helfen, ihren Energieverbrauch zu senken – und zwar herstellerneutral und kostenlos."

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