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06.05.13Kommentieren

Interview mit Julia Bösch, Outfittery

"Kein Mann wird mehr samstags Shoppen gehen müssen, versprochen!"

Das Curated Shopping Start-up Outfittery feiert in diesen Tagen den ersten Geburtstag – und wagt gerade die ersten Schritte Richtung Internationalisierung. Im Interview lässt Gründerin Julia Bösch das erste Geschäftsjahr Revue passieren und wagt einen Ausblick in die Zukunft.

Julia Bösch und Anna Alex, die beiden Gründerinnen von Outfittery

förderland: Hallo Frau Bösch, Sie feiern diese Tage mit Ihrem Start-up Outfittery den ersten Geburtstag. Lassen Sie das erste Jahr doch einmal Revue passieren?

Julia Bösch: Das letzte Jahr war sehr aufregend für uns und unser ganzes Team. Wir haben Outfittery aus dem Wohnzimmer mit 3 Leuten gestartet und konnten mittlerweile schon viele Männer in Deutschland mit unserem Personal Shopping Service glücklich machen. Wir wussten, dass das Konzept gut ist, aber haben nicht mit so einem Ansturm auf unseren Service gerechnet.

150 Marken im Sortiment, mehr als 50 Mitarbeiterinnen, mehr als 50.000 Kunden. Der Fokus Ihrer Arbeit als Geschäftsführerin hat sich mit dem Wachstum sicherlich verschoben?

Bösch: Am Anfang macht man natürlich alles selbst: Outfits zusammenstellen, Pakete packen, Marketing Aktionen starten. Mittlerweile haben wir ein super starkes Team aufgebaut, auf das wir sehr stolz sind.  

Sie werden künftig auch Männern in Österreich beim Kleiderkauf zur Seite stehen – der erste Schritt Richtung Internationalisierung! Wie läuft so was ganz konkret? Wie geht man die Expansion in weitere Länder an? Und: Was kann man falsch machen? Haben Sie einige Tipps für andere Gründer?

Bösch: Wichtig bei der Expansion in andere Länder ist es, auf die nationalen Besonderheiten einzugehen, z. B.: Wie unterscheidet sich der Modestil in diesem Land oder welche Zahlungsarten wünschen sich die Kunden? Das recherchieren wir im Vorhinein ganz genau, um für unsere Kunden die optimale Einkaufserfahrung bieten zu können.

Welche weiteren Länder haben Sie bereits für die Zukunft im Fadenkreuz?

Bösch: Das kann ich noch nicht verraten.

Sie selbst sind Österreicherin, Outfittery ein Berliner Start-up. Warum ist Berlin ein guter Platz zum Gründen? Was hat Berlin, was beispielsweise Wien nicht hat?

Bösch: Berlin ist einfach das Start-up Mekka in Europa: Günstige Lebenskosten, unglaubliche Kreativität und Leute, die aus der ganzen Welt nach Berlin kommen, um ihren Traum zu verwirklichen. In Berlin – im Gegensatz zu z.B. Wien – hat jeder ein Projekt und es ist ganz normal Dinge auszuprobieren. Das ist das perfekte Umfeld, um zu gründen.

Stichwort Finanzierung. Suchen Sie für weiteres Wachstum weitere Geldgeber?

Bösch: Wir haben grade Anfang diesen Jahres eine Finanzierungsrunde für unsere Expansion abgeschlossen.

Was sind neben der Internationalisierung die nächsten Herausforderungen?

Bösch: Wir arbeiten weiter daran unseren Service für unsere Kunden zu perfektionieren und Einkaufen für Männer so einfach und bequem wie möglich zu machen. So können unsere Kunden jetzt auch über eine Mobile Site eine neue Outfittery Box von unterwegs bestellen!

Skizzieren Sie, wie Outfittery in 5 Jahren aussehen wird?

Bösch: Wir werden ein erfolgreiches internationales Unternehmen sein, das die neue Art des Männer Shoppings etabliert hat. Kein Mann wird mehr samstags Shoppen gehen müssen, versprochen!

Vielen Dank für das Interview!

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