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09.02.09

Aktuell

IVW: wer-kennt-wen legt weiter zu - Verbesserter Zugang zu Risikokapital

Nach dem Dürremonat Dezember konnten die Social Networks in Deutschland im vergangenen Monat wieder Zuwächse verbuchen. Das besagen die aktuellen IVW-Zahlen für den Januar 2009.

Aus der Top-3 der klickträchtigsten Angebote konnte wer-kennt-wen bei den Visits die höchste Steigerung erzielen. Die Zahl der Visits wuchs um knapp 14 Millionen, sodass man SchülerVZ in dieser Kategorie überholen konnte. Dieses Netzwerk erreichte 145,8 Millionen Besuche und konnte nur um rund drei Millionen im Vergleich zum Vormonat zulegen. An der Spitze bei den Visits liegt weiterhin StudiVZ mit 169,8 Millionen, ein Plus von über zehn Millionen zum Dezember 2008.

Bei den Page Impressions rückte wer-kennt-wen näher an Spitzenreiter SchülerVZ heran. Mit 4,8 Milliarden beträgt der Abstand nur noch rund 300 Millionen. Im Dezember waren es noch knapp 500 Millionen gewesen. StudiVZ rangiert in dieser Kategorie mit 4,1 Milliarden PIs auf Rang drei.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass wer-kennt-wen von RTL Interactive komplett gekauft wurde. Das Kölner Unternehmen hatte zuvor 49 Prozent an dem Netzwerk gehalten. +++

Kleine und mittlere Unternehmen sollen künftig leichter Zugang zu Risikokapital erhalten. Die Europäische Kommission genehmigte hierzu Änderungen an den Leitlinien zur Förderung von Risikokapitalinvestitionen. "Die Erleichterungen bestehen in der Erhöhung der möglichen Anlagetranchen je Zwölfmonatszeitraum von 1,5 Mio Euro auf 2,5 Mio Euro und in der Absenkung der erforderlichen Beteiligung privater Investoren von 50 Prozent auf 30 Prozent", heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums.

Der Staat will sich über diese Maßnahme einfacher an kleinen und mittleren Unternehmen beteiligen. "Durch die Änderungen wird der Zugang von kleinen und mittleren Unternehmen zum Risikokapitalmarkt deutlich erleichtert. Die damit einhergehende Verbesserung der Eigenkapitalbasis ist in diesen schwierigen Zeiten insbesondere für junge, technologieorientierte und innovative Unternehmen von existentieller Bedeutung", so der inzwischen abgelöste Bundeswirtschaftsminister Michael Glos.

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