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15.12.08Leser-Kommentar

iOpener

Innovatives Gaming-Konzept

iOpener hat ein System entwickelt, das reale, mobile Objekte durch Positions- und Telemetrie-Daten via Internet in virtuelle Umgebungen integriert. Die patentierte "iOpener-Echtzeit-Spieloption" ermöglicht es Fans von Computer-Autorennen sich via Spielekonsole oder PC in Echtzeit während eines Formel 1-Grand-Prix mit den Profifahrern am Bildschirm zu messen. Für diese Geschäftsidee erhielt das Start-up kürzlich den Innovationspreis Region Aachen.

"Die Auszeichnung mit dem Innovationspreis der Region Aachen beweist, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Dies zeigt sich unter anderem auch in der positiven Resonanz, die wir durch die Medien erfahren aber ebenso durch die Spieler selbst. Einen weiteren Schritt in diese Richtung wird es 2009 mit der Bewerbung um den Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft geben", erklärt Andy Lürling, CEO & Co-Founder von iOpener. Doch wie findet man eigentlich eine innovative Geschäftsidee, die solche Wellen schlägt?

"Die Idee dazu kam mir, als ich mit Freunden Formel 1 im Fernsehen schaute, und jemand eine Spielekonsole mit Autorennen mitbrachte. Mein Ziel ist es seitdem, echte Rennen für Computerspieler live in die virtuelle Welt zu übertragen", erklärt Andy Lürling, der sich mit seiner Idee in einem chancenreichen Wachstumsmarkt bewegt. "Der Videospiele-Markt wird immer realistischer und einstige Phantasien lassen sich heutzutage mit Online-Konsolen umsetzen. Allein im ersten Halbjahr 2008 verzeichnete das Geschäft mit Computer- und Videospielen einen enormen Zuwachs. Der Umsatz in der Interaktiven Unterhaltungssoftware stieg um stolze 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum", so Lürling. Einzig die momentane Finanzkrise – die sicherlich auch den Gaming-Markt nicht verschonen wird – sieht der iOpener-CEO als möglichen Risikofaktor.

Doch trotz der derzeit miserablen Konjunkturaussichten sei iOpener für die Zukunft gut aufgestellt: "Zur Zeit gibt es nur zwei oder drei bedeutende Unternehmen, die reale Objekte in die virtuelle Welt integrieren. Wir gehen einen Schritt weiter und machen es interaktiv möglich: So können Spieler gegen reale Objekte in Realzeit spielen. Marktstrategisch ist iOpener mit seiner innovativen und patentierten Technologie somit ideal positioniert. Dieser Vorsprung soll mittel- und langfristig über optimale Partnerschaften sowie kontinuierliche Anwendungsverbesserung und -Erneuerung weiter ausgebaut werden", so Lürling, der eine der Zusammenschluss mit einem der "Großen" der Branche als nächstes Ziel angibt – daran würde momentan unter Hochdruck gearbeitet.

Bevor Andy Lürling die iOpener Media GmbH gründete und die Geschäftsführung übernahm, war er als Unternehmensberater in der Medienbranche tätig. Er leitete eine Cross-Media-Firma, die technische Lösungen für interaktives Internet entwickelte. Zuvor hat Andy Lürling an der Hochschule von Maastricht Informationsmanagement und an der Universität in Delft erfolgreich Technologie, Strategie und Management studiert. Darüber hinaus ist er aktives Mitglied der „Product Development & Management Association“ (PDMA)  und der "International Association of Space entrereneurs".

Kommentare

  • Mahr-Urfels

    17.12.08 (12:48:40)

    Der Preis hei?t: Innovationspreis Region Aachen, nicht "der St?dteRegion Aachen" - letzterer Begriff beinhaltet nur Stadt und Kreis Aachen... es sind aber auch noch die Kreise D?ren, Euskirchen und Heinsberg beteiligt.

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