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24.10.14Kommentieren

Neues Mail-System in den Startlöchern

Inbox – Googles jüngste E-Mail-Innovation

Schluss mit dem Postfach, wie wir es kennen! Wenn es nach Google geht, werden Mail-Systeme künftig weit mehr leisten als Nachrichten zu empfangen und abzulegen. Mit Inbox präsentiert der Technologie-Riese jetzt einen Service, der den herkömmlichen E-Mail-Empfang mit den Funktionen einer To-Do-Listen-Organisation verknüpft – Zusatz-Infos aus dem Netz gibt es oben drauf.

Inbox verspricht Ordnung im Postfach (Bild: © David San Segundo - Fotolia.com)

To-Do-Listen-Apps, die dabei helfen, private und berufliche Aufgaben zu sortieren und zu priorisieren, gibt es längst. Wunderlist zum Beispiel oder auch Remember The Milk.

Diese zeigen offene Aufgaben an und schicken Erinnerungen, sobald eine Deadline näher rückt. Weil aber die meisten Aufträge, Absprachen und Bestätigungen immer noch zuerst im Postfach landen, wäre es doch praktisch, wenn bereits dort perfekte Ordnung herrschen würde. Vorteil: Alle relevanten Daten müssten nicht mehr in andere Programme übertragen werden.

Damit sich das Postfach der Zukunft quasi selbst sortieren – und ergänzen – kann, schickt Google nun eine entsprechende Lösung - Inbox - in die Testphase.

Google verspricht: Inbox ist mehr als ein herkömmliches Postfach

Mit Inbox soll es ein Leichtes sein, der täglichen E-Mail-Flut Herr zu werden. Verbunden damit ist ein erheblicher Zeitgewinn – so stellt es Google zumindest in Aussicht. Inbox betrachtet eingehende E-Mails als potentielle Aufgaben, die über das System verwaltet, zusammengefasst und priorisiert werden können. Googles bisheriger E-Mail-Service Gmail soll durch Inbox – zumindest vorläufig – nicht ersetzt werden.

Kategorisierung erleichtert den Überblick

Mithilfe von Inbox werden E-Mails nicht – wie längst üblich – nach Kontakten sortiert, sondern in spezifische Kategorien eingeordnet. Darunter fallen Sparten wie "Werbung", "Einkäufe" oder "Reisen" – jeder User kann sich darüber hinaus seine eigenen Kategorien schaffen. Amazon-Bestätigungen landen dann automatisch bei den Einkäufen, Opodo-Benachrichtigungen tauchen unter Reisen auf. Anhand von spezifischen Informationen wie zum Beispiel Reiseinformationen oder Projektnamen erkennt Inbox automatisch, welche Mails in eine gemeinsame Sparte fallen.

Gmail bot bislang lediglich ein Feature, das erlaubte, wichtige Mails von unwichtigen zu trennen – die Priority Inbox. Diese ersetzt der neue Service durch die thematische Gruppierung aller E-Mails.

Alle Details auf einen Blick

Damit es in Zukunft nicht mehr nötig ist, eine Mail zu lesen, um das Wesentliche zu erfassen, hebt Inbox Kerninformationen schon vor dem Öffnen hervor: Wichtige Reservierungsdetails aber auch Fotos werden schon im Vorfeld eingeblendet.

Zusätzlich ergänzt der Service relevante Informationen, die via Internet zugänglich sind. So kann beispielsweise neben den Flugdetails direkt die Unwetterwarnung eingeblendet werden, die den Start verzögern könnte.

Aufgaben zurückstellen und sich erinnern lassen

Aufgaben lassen sich via Inbox nach Dringlichkeit sortieren – Mails, die nicht drängen, können erst einmal zurück gestellt werden und den Blick freigeben auf Posten, die dringend erledigt werden sollten. Um sicherzustellen, dass dabei nichts in Vergessenheit gerät, bietet Inbox eine Erinnerungsfunktion, die dann auf Mails aufmerksam macht, wenn sie wieder von Interesse sind. Auch zu diesen Erinnerungen liefert Inbox weitere Informationen aus dem Internet.

Test auf Einladung

Wer sich selbst ein Bild von Inbox machen möchte, um festzustellen, ob der Service tatsächlich so revolutionär daherkommt wie er angekündigt wird, der kann via www.google.com/inbox/ eine Einladung anfordern. Da Inbox auf Gmail basiert, ist dazu eine Gmail-Adresse von Nöten. Nachdem man seine Einladung erhalten hat, ist es möglich auf die Apps für Android oder iOS und die Web-Variante zuzugreifen.

Wer hat Inbox bereits ausprobiert? Wir freuen uns auf Ihre Meinungen, Erfahrungen und Kommentare!

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