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07.07.14Kommentieren

Marketing Strategie

Inbound-Marketing: Ideal für Start-ups

Potentielle Kunden mit Werbebotschaften befeuern, bis sie endlich nachgeben und einkaufen, war gestern. Wer durch offensive Werbemaßnahmen verkaufen möchte, dem begegnet man vorwiegend mit Misstrauen. Die elegante Lösung dagegen heißt Inbound-Marketing – eine Methode, die gerade für Start-ups einen besonderen Reiz hat.

Inbound Marketing für Start-ups© maigi - Fotolia.com

Inbound-Marketing, das heißt "gefunden werden". Bildlich gesprochen brezeln sich Unternehmen dabei mit ansprechendem Content auf, positionieren sich an prominenter Stelle im Web und harren aus, bis jemand zu ihnen kommt – dabei wirken sie die ganze Zeit möglichst unaufdringlich. Und wie im Leben, so auch auf digitalen Kanälen: Wer ein attraktives Bild abgibt, der kriegt sie alle.

Die Kunden kommen dann – quasi – von alleine

Inbound-Marketing trägt einem gewandelten Kaufverhalten Rechnung, das maßgeblich durch das Internet geprägt wurde: Egal, was wir heute suchen, wir besorgen uns zunächst alle nötigen Informationen im Netz. Wer hier guten Content liefert und dank Suchmaschinenoptimierung dafür sorgt, dass seine Website leicht gefunden werden kann, der sichert sich hohen Traffic und gesteigerte Aufmerksamkeit.

Kreativ und kostengünstig

Inbound-Marketing muss nicht besonders teuer sein, lässt aber auf der anderen Seite viel Raum für Experimente. Junge Start-ups, die ihre Produkte an den Mann bringen möchten, können ihrer Kreativität freien Lauf lassen und riskieren dabei nicht, an die Grenzen ihres Marketing-Budgets zu stoßen. Weil die Kosten überschaubar sind und Inbound-Marketing besser messbar – weil digital – ist, können Existenzgründer ganz einfach ausprobieren, welche Methode ihrem Produkt die meiste Aufmerksamkeit beschert.

Instrumente des Inbound-Marketings

Inbound-Marketing bedient sich zum einen aller Methoden des Content-Marketings : Studien beauftragen, Bloggen, Gastartikel verfassen, in Foren Präsenz zeigen oder zum Beispiel Reviews verfassen, um online hochwertige Inhalte bereit zu stellen. Start-ups, die solche Strategien verfolgen, können sich auf diese Weise als Experte auf Ihrem Gebiet präsentieren. Auch die Kunden, die sich zunächst nur informieren möchten, finden dadurch den Weg auf die unternehmenseigene Website. Wer hochwertigen Content produziert, muss ihn auch in Szene setzen. Daher werden die entsprechenden Inhalte, bestenfalls im Rahmen eines konsequenten Social Media Marketings bei Facebook, Google+, Twitter und Co. präsentiert, vernetzt und für die interaktive Kommunikation mit potentiellen Kunden zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig können auch etablierte PR-Strategien wie die Versendung von Pressemitteilungen zur Erreichung von Zielen des Inbound-Marketings beitragen. Um durch die Bereitstellung informativer Inhalte die Aufmerksamkeit von Kunden zu gewinnen, müssen Start-ups nicht sofort die ganze Bandbreite möglicher Strategien ausschöpfen: Es müssen nicht direkt der Unternehmensblog, ständiges Getwitter, zahlreiche Foren-Einträge und etliche Gastartikel gleichzeitig sein. Gerade zu Beginn können es Start-ups auch erst einmal mit einer Methode probieren und auswerten, wie gut diese funktioniert.

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